22.03.2021
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Stanger Team gut aufgestellt

Die geplanten Elite- und Juniorenrennen können in Oberösterreich mit entsprechendem Präventionskonzept und COVID-Testungen planmäßig ausgetragen werden.

Kitzbühel | In der Vorbereitung auf die bevorstehende Radsaison musste das Radsport Stanger Team heuer coronabedingt einigermaßen improvisieren, da Trainingslager im Ausland nicht möglich waren. Aber nicht nur in der Vorbereitung gab es Veränderungen, sondern auch in der Team-Zusammensetzung.

Start in der Elite Klasse
Einerseits sind mit Stefan Kovar, Paul Buschek und Tim Wafler gleich drei Fahrer altersmäßig aus der Juniorenklasse „herausgewachsen“, und sind ab heuer in der allgemeinen Elite Kategorie startberechtigt. Stefan und Paul haben sogar aufgrund ihrer internationalen Erfolge in der vergangenen Saison gleich den Sprung in ein Profiteam – das Tirol KTM Cycling Team – geschafft. Andererseits bleiben mit Alexander Hajek und Tim Wafler jedoch zwei starke Athleten nach wie vor dem Radsport Stanger Team erhalten.

Auch Alex Hajek wird nicht mehr alle Rennen im Stanger Dress bestreiten. Denn auch er hat ein Angebot erhalten, internationale Renneinsätze gemeinsam mit dem Auto Eder Team (das offizielle Farmteam vom WorldTour-Team Bora-Hansgrohe) bestreiten zu können. Bei den nationalen Rennen wird Alex jedoch weiterhin im bekannten Radsport Stanger Teamdress an den Start gehen. Von Tim Wafler gibt es ebenfalls positive Neuigkeiten zu vermelden. Denn es scheint, dass die aktuellen Behandlungsmethoden im Heilungsprozess seiner langwierigen EBV Erkrankung, nun doch Wirkung zeigen.

Tim Wafler auf dem Weg der Besserung
„Das Fasten, und die anschließende komplette Ernährungsumstellung, dürfte meinem Immunsystem den nötigen Turbo gegeben haben. Ich fühle mich wieder deutlich besser, und mein Körper verträgt jetzt wieder lockeres Training. Laut Ärzten soll ich mich trotzdem zumindest noch ein bis zwei Monate eher ruhig verhalten, um nicht von zu viel Training womöglich wieder einen Rückschlag zu bekommen. Ich trainiere derzeit vermehrt alternativ, und konzentriere mich jetzt mal voll auf die Matura“, zeigt sich Tim Wafler, der mit Egert Car Service auch einen neuen Kitzbüheler Partner an seiner Seite hat, optimistisch für die Zukunft.
Vorbereitungen auf den Saisonstart erfolgen großteils gemeinsam mit der ÖLSZ Trainingsgruppe. So auch das Vorbereitungs-Trainingslager, das aufgrund der aktuellen Reisebeschränkungen in der Heimat ausgetragen wurde.

„Wir haben wegen der deutlich kühleren Bedingungen zum einen einen Schwerpunkt mit Intensitäten auf die Bahn ins Dusika Stadion verlegt und sind andererseits nochmals Langlaufen bzw. Biken gegangen. Als „Base Camp“ für den Alternativsport nutzten wir eine „Almhütte“ in der Nähe des Hochwechsels, in der wir uns in einer „Blase“ befanden. Dort konnten wir neben den Langlauf-Einheiten und entsprechendem Krafttraining auch längere Bergtrainings mit dem Rad perfekt realisieren. Es sollte uns diesmal also auch in der Heimat gelungen sein, die nötigen Belastungen für die bevorstehende Saisoneröffnung zur Umsetzung zu bringen. Ich blicke jedenfalls schon gespannt auf das erste Rennen“, analysiert der zuständige Trainer, Roland Wafler.

Bild: Hajek, Buschek, Kovar und Wafler (v.l.) beim Trainingslager am Hochwechsel. Foto: Radsport Stanger

 
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