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Kitzbüheler Anzeiger
22.05.2023
News  
 

Standortmarketing nimmt Form an

Als sich der Verein „WIRtschaft Kitzbühel“ (WIR) im Jahr 2021 formierte, zählte ein professionelles Standortmarketing bereits zu den großen Visionen.  Mittlerweile ist man damit wieder ein ordentliches Stück weitergekommen – 2024 soll der operative Startschuss fallen.

Kitzbühel | Wie kann der Standort Kitzbühel künftig aussehen? Diese und weitere Fragen beantwortete sich der Verein mit einer breit angelegten Umfrage. Eine Erkenntnis daraus: Wirtschafts-, Politik- und Tourismusvertreter räumen einem professionellen Marketing einen hohen Stellenwert ein. So weit, so gut, doch es gibt noch viel zu tun, wie WIR-Obmann Alexander Etz betont: „Der Grundsatz steht, jetzt geht es um die Detailarbeit.“ Etz präsentierte einige der Eckpunkte im Rahmen des jüngsten Stammtisches des Wirtschaftsvereins. Das neu zu schaffende Marketing versteht sich z.B. als gemeinsame Plattform. Sie dient als Vehikel für die klassische Standortarbeit.

In den kommenden Wochen und Monaten wird es darum gehen, das Konzept mit Leben zu erfüllen, wie auch Bürgermeister Klaus Winkler auf Nachfrage erläutert:  „Die nächsten Schritte erfolgen im Sommer, es geht um die Abstimmung mit allen Partnern.“ Grundsätzlich stehe die Stadt der Entwicklung positiv gegenüber. Und auch aus der Wirtschaft in Kitzbühel, Aurach, Jochberg und Reith heraus spürt Obmann Alexander Etz sehr viel Rückhalt für die Vision einer Standortentwicklung. Läuft alles wie geplant, könnte bereits diesen Herbst mit der Suche nach einer entsprechenden Geschäftsführung begonnen werden. Der große Wunsch ist dann, dass der operative Start im Jahr 2024 erfolgen kann.

Aufbruchstimmung durch Vereinsgründung
Generell ortet Etz eine Aufbruchstimmung durch die Gründung des Vereins „WIRtschaft Kitzbühel“: „Der Start war sehr gut, es gab viele Ideen.“ Großer Anziehungspunkt für Unternehmer aus der Region sind z.B. die regelmäßigen Stammtische.
Die Vereinigung hat sich zum Ziel gesetzt, die Interessen der Unternehmer von Kitzbühel, Reith, Aurach und Jochberg zu bündeln, zu vertreten und auf Augenhöhe mit den Partnern Stadtgemeinde, Bergbahn AG und Kitzbühel Tourismus zu agieren. Alle Ziele und Meilensteine lassen sich übrigens auch unter www.wirtschaft-kitzbuehel.at nachlesen.

„Es wird nur gemeinsam gehen“
Gerade die jüngsten Ereignisse – angefangen von der Corona-Pandemie, dem Ukrainekonflikt bis hin zur Teuerungswelle und der Zinsanhebung – machte es vielen Wirtschaftstreibenden deutlich, dass gemeinsames Handeln besser ist, als alleine zu kämpfen. Etz ortet auch wieder eine verstärkte Rückbesinnung zur Regionalität. Was uns natürlich wieder zum Thema Standort bringt. Alexander Etz ist sich sicher: „Es wird nur gemeinsam gehen. Dafür brenne ich.“ Elisabeth Galehr

Bild: Ein professionelles Standortmarketing für Kitzbühel wird derzeit entwickelt. In den kommenden Wochen werden die Weichen gestellt. Foto: Klausner/Archiv

 
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