07.02.2022
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St. Ulrich erhebt nun Bedarf

Im Dezember wurde im Gemeinderat noch darüber diskutiert. Bürgermeisterin Brigitte Lackner leitete nun eine Bedarfserhebung für die zukünftige Kinderbetreuung ein.

St. Ulrich | Nach einigen Diskussionen hat man sich in St.Ulrich dazu entschlossen, eine Bedarfserhebung zu Kinderkrippe, Kindergarten und Volksschule vorzunehmen. „Wir wollen feststellen, wie viele Betreuungsplätze wir in Zukunft wohl brauchen werden“, erklärt Bürgermeisterin Brigitte Lackner (VP).

Fragebögen an alle Eltern verschickt
Die St. Ulricher Eltern in der Gemeinde bekamen bereits Fragebögen. Konkret werden alle Einwohner, die bis 31. Dezember 2021 Nachwuchs bekommen haben, um Auskunft gebeten. Nicht berücksichtigt werden dabei freilich jene Eltern, die in den nächsten Jahren nach St. Ulrich zuziehen. „Es ist immer schwierig, die zukünftige Situation abzuschätzen – aber wir wissen jetzt schon, dass es eng wird. Mit der Erhebung haben wir zumindest einen kleinen Richtwert“, veranschaulicht Lackner.

Die scheidende Bürgermeisterin plädiert schon seit Jahren für den Ausbau der Kinderbetreuung im Ort. Die Bedarfserhebung soll nun als Basis für die Umsetzung zukünftiger Projekte dienen.  

Hilferuf von Kindergartenleiterin
Erst im Dezember ereilte ein Hilferuf der Kindergartenleiterin Cindy Brandtner den St. Ulricher Gemeinderat. Sie schrieb,  dass die Einrichtung übervoll ist und es eine Warteliste gibt – der Kitzbüheler Anzeiger berichtete. „Wir haben kurzfristig alle Kinder unterbringen können“, informierte die Bürgermeisterin über die weiteren Entwicklungen. Um den Rest wird sich der neue Gemeinderat nach den Wahlen kümmern müssen.

Kinderbetreuung wird immer mehr gebraucht
Dass Kinderbetreuungseinrichtungen immer knapper werden, da es meist nicht möglich ist, dass ein Elternteil daheim bleibt, zeigt sich in vielen Ortschaften im Bezirk. Jüngst auch in Fieberbrunn, wie in der letzten Ausgabe berichtet wurde. Die Gemeinde budgetierte nach Bekanntwerden einen weiteren Ausbau der Betreuungseinrichtungen für 2022.

Die Gemeinde Westendorf baut die Kinderbetreuung im Frühjahr aus.
St. Johann hat sein neues topmodernes Kinderbetreuungszentrum im Spätsommer fertiggestellt. Mit einem Kostenpunkt von rund acht Millionen Euro handelte es sich dabei um eines der größten Infrastrukturprojekte der letzten Zeit in der Marktgemeinde. Johanna Monitzer

Bild: „Der Kindergarten ist übervoll“, schrieb Kindergartenleiterin Cindy Brandtner in einem Brief an den St. Ulricher Gemeinderat. Dieser hat reagiert und als ersten Schritt eine Bedarfserhebung in die Wege geleitet. Foto: Wörgötter

 
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