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Kitzbüheler Anzeiger
11.09.2023
News  
 

Spital-Erweiterung im Zeitplan

Strahlende Gesichter dieser Tage am Areal des Bezirkskrankenhauses St. Johann: Nach rund vier Monaten Bauzeit konnte bereits der Firstbaum aufgestellt werden. Die Bauarbeiten laufen nach Plan, wie Verbandsobmann Paul Sieberer betonte.

St. Johann | Über zehn Jahre nach der Fertigstellung des B-Traktes sind, wie mehrfach berichtet, wieder die Baumaschinen beim Bezirkskrankenhaus aufgefahren. Das Gebäude wird aufgestockt und um einige Abteilungen erweitert. Rund 14,3 Millionen Euro investiert der Gemeindeverband in den Erweiterungsbau.

Vergangene Woche ging bereits die Firstfeier in Szene. Im Rahmen eines ausführlichen Rundganges informierten sich die Bürgermeister, u.a. Helmut Berger (Kirchberg), Walter Ast-
ner (Fieberbrunn) sowie Hans Schweigkofler (Oberndorf) über den Baufortschritt. Verwaltungsdirektor Christoph Pfluger führte über die Baustelle und klärte über die jeweiligen Abteilungen auf, die jetzt neu gebaut bzw. modernisiert werden.

Sonderklasse kann auch Isolierstation werden
So werden etwa Räumlichkeiten für die Angiographie errichtet. Damit können Untersuchungen im Bereich der Radiologie, für die die Patienten bisher nach Innsbruck fahren mussten, in St. Johann gemacht werden. Ebenfalls neu wird die Dialysestation, die bisher im Keller untergebracht war. Die neue Sonderklasse-Abteilung umfasst 24 Einzelzimmer, in denen Patienten verschiedener Abteilungen betreut werden. Die Führung des Spitals lernte überdies aus der Corona-Pandemie – die Abteilung kann bei Bedarf teilweise oder auch vollständig als Isolierstation genutzt werden.

Am Herzen liegt den St. Johannern die Palliativmedizin. Daher werden im neuen Trakt vier großzügige Zimmer gebaut, die auf die Bedürfnisse schwerstkranker Menschen ausgerichtet sind. So können etwa die Angehörigen jederzeit bei den Patienten übernachten. Wichtig war den Verantwortlichen auch der Blick auf den Wilden Kaiser, überdies gibt es eine Terrasse, die so konzipiert ist, dass die Patienten in ihren Betten dort Platz finden. Das Palliativteam des Krankenhauses kümmert sich übrigens nicht nur im Spital um die schwerstkranken Menschen, sondern betreuten diese auch zu Hause. Tirolweit ist dieses System einzigartig.

Gebaut wird auch ein neuer Hubschrauberlandeplatz. Der bisher genutzte Landeplatz entspricht nicht mehr den Anforderungen. Der neue Platz soll bereits im Winter angeflogen werden können. Mit der Fertigstellung des Erweiterungsbaus wird im Sommer 2024 gerechnet. Derzeit sind elf Planer sowie 60 Arbeiter auf der Baustelle beschäftigt. Verbandsobmann Bgm. Paul Sieberer freut sich, „dass der Bau voll im Zeitplan liegt.“ Margret Klausner

Bild: Freuen sich über die Fortschritte: Verbandsobmann Bgm. Paul Sieberer, Wilfried Filzer (P 3), Daniel Plankensteiner (Zimmerei Plankensteiner), Franz Wiesflecker (Firma Bodner), Gottfried Heugenhauser (P3; v.l.). Foto: Klausner

 
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