10.01.2021
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Soko Kitzbühel quittierte Dienst

20 Jahre lang gehörten Dreharbeiten von Soko Kitzbühel und ihre Hauptdarsteller zum gewohnten Bild in der Gamsstadt. Die Folgen der letzten Staffel werden 2021 ausgestrahlt.

Kitzbühel  |  „Eine Ära geht zu Ende, heute gehen bei uns die Lichter nach 2.440 Drehtagen für immer aus. Bye-bye Kitzbühel, es waren 20 schöne Jahre!“
Schauspielerin Andrea L‘Arronge verabschiedete sich am letzten Drehtag wehmütig vom Kitzbüheler Set, der 20 Jahre lang ihr Arbeitsplatz gewesen ist. Ähnlich dürfte es wohl auch ihren Kollegen Heinz Marecek und Ferry Öllinger ergangen sein, die - ebenfalls wie L‘Arronge - von der ersten Folge an dabei waren. Für sie ist Kitzbühel längst zu einer liebgewonnenen Wahlheimat geworden, das Team am Set zu einer zweiten Familie. So bedankte sich etwa Jakob Seeböck über die Sozialen Medien bei seinen Kollegen „für das viele Lachen, Weinen, Blödsinn machen und vieles mehr“.  

Am längsten laufende ORF-Krimiserie
Der Startschuss für die Dreharbeiten zu den ersten sechs Folgen von Staffel 1 fiel im Juni 2001, schon im Herbst flimmerte die erste Folge („Ein Bombenschlag“) über die heimischen Bildschirme. Kristina Sprenger ermittelte zunächst an der Seite des späteren Bergdoktors Hans Sigl, dann zusammen mit Andreas Kiendl und seit Staffel neun mit Jakob Seeböck. Nachdem Julia Cencig 2007 bereits in einer Gastrolle als Verdächtige vor der Kamera gestanden ist, war sie im Mai 2014 zum ersten Mal als „Soko Kitzbühel“-Kommissarin am Set. 
 
In 20 Jahren musste die „Soko Kitzbühel“ mehr als 250 Morde aufklären. Die Bilanz zählt neben mehr als 1.200 mit Schauspielern besetzten Rollen an die 20.000 Komparsenrollen. Gedreht wurde in Kitzbühel und Umgebung, aber auch in Salzburg und Wien.
Die ORF-ZDF-Koproduktion „Soko Kitzbühel“, hergestellt von Gebhardt Productions, sorgt in Österreich und Deutschland, aber auch in Italien und der Schweiz für Top-Quoten. Die Serie ist in Tschechien, Ungarn und der Ukraine, in China, im Iran sowie in den Vereinigten Staaten zu sehen. Alexandra Fusser

Bild: Julia Cencig, Jakob Seeböck und Ferry Öllinger bei kriminalistischer Feinarbeit. Foto: ORF

 
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