14.09.2021
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Skifahren weltweit mit einem Pass

Uneingeschränktes Reisen wird hoffentlich bald wieder möglich sein. KitzSki streckt seine Fühler schon jetzt wieder international aus. Die Kitzbüheler werden als erste österreichische Bergbahn Teil des Premium-Skiverbundes „Ikon Pass“.

Kitzbühel | Zum Skifahren nach Amerika, Europa, Australien oder Asien – und das alles mit nur einem Ticket. Besitzer des „Ikon Pass“ können weltweit in ausgewählten Skigebieten die besten Pisten hinunterwedeln. Ab sofort auch in Kitzbühel.
Kitzbühel ist als erste österreichische Bergbahn Teil des Premium-Skiverbundes, mit Sitz in den USA. „Es ist schwierig, nach so einem Winter große Investitionen zu tätigen. Stattdessen setzen wir auf kreative und aktive Akzente im Marketing. Wir passen zu diesem Premium-Skiverbund sehr gut dazu“, erklärt Christian Wörister, Vorstand der Bergbahn AG Kitzbühel.

Skiverliebte Menschen, die gerne reisen
Der „Ikon Pass“ ist sicher kein „Jedermann-Produkt“. Er zielt auf skiverliebte Menschen ab, die gerne reisen. Den größten Absatz findet der Skipass bislang in den USA und in Kanada.  „Die Marketingkampagne startet nun in den USA. Wir sind sehr aufgeregt, dass Kitzbühel Teil unseres Skiverbunds ist“, berichtet Matt Bowers (Senior Vice President, Marketing & Projects der Alterra Mountain Company), der extra aus den USA angereist ist.  
Bowers betont, dass der „Ikon-Pass“ mehr als ein Skiticket ist: „Die Besitzer sind auch stolz, Teil einer Gemeinschaft zu sein. Wir nehmen nur Premium-Skigebiete auf, deshalb freut es uns, Kitzbühel gewonnen zu haben.“

Bis zu einer Million Pässe werden verkauft
Laut Bowers werden in einem normalen Jahr über 500.000 „Ikon Pässe“ verkauft. „Ein großer Teil der Nutzer besucht die Skigebiete weltweit. Ein durchschnittlicher Ikon Pass-Besitzer fährt 50 Tage im Jahr Ski – manchmal frage ich mich, ob die Besitzer nie arbeiten müssen“, schmunzelt Bowers.

Was kostet der Beitritt zum Skiverbund?
Bowers rechnet vor, dass man 15 Millionen Dollar pro Jahr in weltweite Werbung für den Skipass und die Skigebiete investiert. Wie tief muss KitzSki in die Tasche greifen, um bei dem Skiverbund dabei zu sein? „Abgerechnet wird pro Gast. Sollte keiner mit einem Ikon Pass bei uns skifahren, zahlen wir nichts“, erklärt Bergbahn-Vorstand Wörister.
Dass kein Ikon Pass-Besitzer die legendäre Streif bezwingen möchte – davon ist aber nicht auszugehen. Nach Zermatt (Schweiz) reisten im ersten Jahr nach der Aufnahme in den Skiverbund 10.000  und im zweiten Jahr 15.000 Skifans aus aller Welt.  

USA sind für Kitzbühel ein wichtiger Markt
Neben zufriedenen Skifahrer erhofft man sich volle Betten in Kitzbühel. „Aus touristischer Sicht ist der Ikon Pass das richtige Produkt. Es handelt sich dabei um einen der  bedeutendsten Skiverbünde der Welt. Der US-amerikanische Markt kommt, nach der Schweiz, bei uns im Herkunfts-Märkte-Ranking an sechster Stelle – somit sehen wir hier ein großes Potential“, erklärt die geschäftsführende Obfrau von Kitzbühel Tourismus, Viktoria Veider-Walser.

Kitzbühel Tourismus buhlt mit der Marketingkooperation„ Best of the Alps“ schon länger um Gäste aus Übersee. Mit dem „Ikon Pass“ erhofft man sich neue Impulse: „Es ist ein Zeichen, dass wir positiv in die Zukunft blicken. Wir freuen uns, wieder internationale Gäste begrüßen zu dürfen.“ Welcome to Kitzbühel – put on your Skis. Johanna Monitzer

Bild: KitzSki streckt seine Fühler international aus. Matt Bowers, Mats Årjes, Viktoria Veider-Walser und Christian Wörister (v.li.) informierten beim Pressegespräch zum Skiverbund „Ikon Pass“. Foto: Monitzer

Daten & Fakten Skiverbund „Ikon Pass“
Mit dem „Ikon Pass“ haben seine Skipass-Besitzer Zutritt zu Skigebieten in insgesamt 47 Wintersportdestinationen in Amerika, Europa, Australien, Neuseeland und Japan. Damit stehen ihnen 159.317 ha Pistenfläche, 6.229 Abfahrten und 1.278 Lifte für das Skivergnügen zur Verfügung – KitzSki inklusive.

Den Ikon Pass gibt es ab 779 Dollar
Das Angebot von KitzSki können Besitzer, je nachdem welchen Pass man besitzt, fünf bis sieben Tage nutzen. Der „Ikon Pass“ ist ab 779 Dollar online weltweit erhältlich.
Die Alterra Mountain Company hat den „Ikon Pass“ vor fünf Jahren ins Leben gerufen. Das Unternehmen mit Hauptsitz in den USA/Denver besitzt und betreibt unter anderem Infrastruktur zur Erholung, Hotels, Immobilien, Gastronomie und Einzelhandelsgeschäfte. Details auf www.ikonpass.com und www.alterramtnco.com.
Zusammen mit KitzSki wurde heuer auch Dolimiti Superski (Südtirol) in den Skiverbund neu aufgenommen.

 
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