16.02.2021
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Sicherer Umgang im Internet

Sowohl die AK Tirol als auch das InfoEck der Generationen informieren täglich zu aktuellen Herausforderungen im Netz. Anlässlich des Aktionstages geben sie gemeinsam Tipps, wie Jugendliche und Erwachsene sicherer im Internet und sozialen Netzwerken unterwegs sein können.

Bezirk, Innsbruck | Das Internet ist aus dem Alltag der meisten Menschen nicht mehr wegzudenken. Ob Arbeit, Freizeit, Kommunikation mit Freunden und Familie – das Smartphone ist überall dabei und erleichtert in vielen Fällen das Leben. Allerdings birgt ein sorgloser Umgang mit den Geräten auch Gefahren mit sich. Egal ob Fake News, Cybermobbing, Sexting, Betrügereien, Kostenfallen oder Phishing, die digitale Welt ist unübersichtlich und kann auch gefährlich werden. Aus diesem Grund sind Informationen über die sichere Nutzung des Internets wichtig.
Der Aktionstag „Safer Internet Day“ hat am 9. Februar zum 18. Mal stattgefunden. Auch heuer stand er unter dem Motto „Together for a better Internet“ – und in mehr als 170 Ländern ganz im Zeichen der Bewusstseinsbildung rund um die sichere Nutzung der digitalen Medien.

Kostenloses Beratungsangebot nutzen
Bei Rechtsproblemen mit unseriösen Vertragsklauseln, Kostenfallen oder Tarifen, Fragen zu einseitigen Vertragsänderungen, Rücktrittsrechten und Haftung berät und unterstützt die AK Tirol Konsumenten persönlich in Innsbruck und den Bezirken, telefonisch unter der Hotline 0800/22 55 22 – 1818 oder per E-Mail an konsument@ak-tirol.com
Das InfoEck der Generationen bietet für alle Altersgruppen Informationen und Broschüren zum Download unter www.infoeck.at. Das InfoEck ist unter der Infohotline 0800 800 508 oder per E-Mail unter info@infoeck.at erreichbar. Gerne kann auch ein Termin für ein Online-Infogespräch vereinbart werden. Nach dem Lockdown werden auch persönliche Termine in den Infolokalen in Innsbruck, Imst und Wörgl wieder möglich sein.
Als offizielle Koordinierungsstelle für Saferinternet.at in Tirol beteiligt sich das InfoEck auch am Safer Internet Aktionsmonat 2021. Auf Facebook und Instagram werden den ganzen Monat Februar über Informationen und Wissenswertes zum Thema sicheres Internet gepostet.

Gaunereien im Netz weit verbreitet
Da internationale Internet-Kriminalität mitunter nur schwer zeitnahe unterbunden werden kann, sind Konsumenten vielfach selbst gefordert, sich zu schützen. Das umfasst insbesondere die kritische Prüfung fragwürdiger Nachrichten und Angebote, die Anschaffung und das regelmäßige Update eines Virenschutzprogramms und die Abwehr ungerechtfertigter Forderungen. KA, veh

Bild: Wird man auch zur Eingabe von persönlichen Nutzerdaten aufgefordert, handelt es sich um sogenannte „Phishing“ („Password-Fishing“)-Nachrichten. Keine persönlichen Daten weitergeben. Foto: pixabay

Kurz notiert - Einfache Tipps zum Schutz
Innsbruck | Das Internet ist kein rechtsfreier Raum – offline wie online müssen alle Forderungen auf einer gültigen Rechtsgrundlage beruhen. Das bloße Anklicken eines Links alleine begründet keinen gültigen Vertrag. Die Beweispflicht trägt das Unternehmen. Strittige Forderungen via Kreditkartenabrechnung können beim Kreditkartenanbieter (in der Regel binnen eines Monats) beeinsprucht werden. Im Streitfall kann man ein kostenloses Verfahren bei der Bankenschlichtungsstelle (https://www.bankenschlichtung.at) in Anspruch nehmen. Strittige Forderungen via Telefonrechnung können beim Anbieter binnen drei Monaten beeinsprucht werden: gratis Verfahren bei der Schlichtungsstelle: www.rtr.at.

Keine Nutzerdaten weitergeben
Es sollen keine E-Mails und Anhänge von unbekannten Absendern geöffnet werden, die Nachrichten ungelesen löschen. Keinesfalls Aufforderungen befolgen, wo Nutzerdaten und Bankdaten abgefragt werden. Im Zweifelsfall die Bank kontaktieren. Bei Phishing-Attacke ohne Verzögerung die Sperr-Hotline der eigenen Bank kontaktieren und versuchen, den Schaden durch Kontosperre zu begrenzen. Auf www.watchlist-internet.at, werden aktuelle Gaunereien gesammelt dargestellt.

 
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