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18.08.2021
News  
 

Schützenwesen lebt wieder auf

Die Corona-Pandemie ging auch am Wintersteller Schützenbataillon nicht spurlos vorüber. Nach zwei Jahren konnte vergangene Woche erstmals wieder eine Versammlung abgehalten werden.

Kitzbühel | Der Bericht des Bataillonskommandanten Hans Hinterholzer fiel am vergangenen Freitag kurz aus – aufgrund der Corona-Pandemie sind die Ausrückungen naturgemäß in den vergangenen zwei Jahren massiv zurückgegangen.
Die Freude war jedoch groß, dass nach zwei Jahren – die letzte Bataillonssitzung fand im März 2019 in Kössen statt – endlich wieder eine Versammlung über die Bühne gehen konnte. Da die Kitzbüheler Schützenkompanie heuer auch die Gastgeber des Bataillonsfestes (Sonntag, 12. September) ist, richtete sie traditionsgemäß die Sitzung aus.

„Der Tätigkeitsbericht ist nicht nur ein Indiz dafür, ob das Innenleben im Bataillon gut funktioniert, sondern gibt auch darüber Auskunft, ob die viel gelobte Kameradschaft auch im Kleinen gelebt wird“, betont Kommadant Hinterholzer. Die 16 Kompanien des Bezirkes zählen derzeit 826 aktive Mitglieder, darunter zwei Ehrenmitglieder, 79 Marketenderinnen, 48 Jungschützen sowie 698 ausrückende Schützen. Überdies gibt es noch 1.023 unterstützende Mitglieder. Mitgliederstärkste Kompanien sind übrigens St. Johann mit 64 sowie Waidring mit 63 aktiven Schützen, gefolgt von Westendorf sowie Fieberbrunn mit jeweils 58 Ausrückenden.

Auch wenn in den vergangenen Jahren wenige Ausrückungen verzeichnet wurden, stachen einige davon doch besonders hervor: Zum einen war das der Besuch der St. Johanner unter Federführung der Musikkapelle in Berlin. Lob gab es von Seiten Hinterholzers für die perfekt abgeschossene Salve. Auch die Ausrückung zu Ehren des damaligen EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker anlässlich der Verleihung des Großen Adlerordens beim Stanglwirt zählt zu den Höhepunkten.

Kössener Schützen spendeten 1.500 Euro
Das von den Kössener durchgeführte Bataillonsfest 2019 war ein voller Erfolg. Die Kössener konnten sogar 1.500 Euro des Erlöses für einen guten Zweck spenden. In besonderer Erinnerung blieb die Teilnahme an den Feierlichkeiten zum Andreas-Hofer-Gedenktag in St. Leonhard im Passeiertal.
Am Schießstand maßen sich die Schützen ebenfalls – im Rahmen der Jahreshauptversammlung wurden die besten Schützen vor den Vorhang geholt.
Während die Kufsteiner ihr Bataillonsfest bereits abgesagt haben, halten die Kitzbüheler an den Plänen fest.

Bataillonsfest im September
Die Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren. Die Kitzbüheler Schützen unter Leitung von Kommandant Johann Pletzer legen natürlich besonderen Wert darauf, dass sämtliche Corona-Maßnahmen eingehalten werden. Die Einhaltung der 3-G-Regel wird bei Teilnehmern sowie Besuchern kontrolliert. Es wird übrigens kein Festzelt geben, die Teilnehmer werden bei den örtlichen Wirten verköstigt.
Auch Viertelkommandant Walter Schachner freute sich über die Einladung und betonte, „dass die Schützen in ihrer jahrhundertelangen Geschichte schon mehr überstanden haben als Corona.“

Wintersteller-Kommandant Hinterholzer appellierte einmal mehr an seine Schützen, „unser Erbe als Auftrag zu verstehen und auch weiterhin durch qualitätvolle Veranstaltungen und Ausrückungen auf uns aufmerksam zu machen.“ Margret Klausner

Bilder: Der Ausschuss des Wintersteller Schützenbataillons freute sich mit Viertel-Kommandant Walter Schachner (ganz rechts), dass endlich wieder eine Versammlung stattfinden konnte.     
Am Schießstand ungeschlagen: Jochen Brunner (Oberndorf), Lorenz Ritter (St.Johann), Hannes Embacher (Kirchdorf) und Manfred Laiminger (Brixen) v.l. Fotos: Klausner

 
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