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31.05.2019
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Praktikanten richtig einbinden

Wilder Kaiser  | Warum verpassen immer mehr  junge Talente nach dem Praktikum den Einstieg in die Tourismusbranche? Die Region Wilder Kaiser suchte Antworten darauf, fand sie und geht das Problem nun mit einem „Trainee-Programm“ an der Wurzel an.

Die Tourismusregion Wilder Kaiser befasst sich wie berichtet schon länger ganzheitlich mit dem Thema Fachkräfte finden und halten. Eine Studie an der Uni Innsbruck lieferte Erkenntnisse, warum Praktikanten aus den Tourismusschulen der Gastronomie und Hotellerie den Rücken kehren. Die Region mit ihrem „Club der attraktivsten Arbeitgeber“ zieht daraus ihre Lehren und entwickelte ein eigenes Programm für Praktikanten, zu neudeutsch „Trainee Talents Programm“. Es  soll die jungen Talente fördern, anleiten und professionell in den jeweiligen Betrieb einbinden helfen.

Rund 30 Praktikanten „im Club“
Rund 30 Praktikanten aus ganz Österreich sind in den Unternehmen des „Clubs der attraktivsten Arbeitgeber“ beschäftigt. Das neue Trainee-Programm sieht unter anderem „Welcome-Days“ vor. Außerdem sollen die Arbeitgeber in einem Seminar die „Chance durch Praktikum“ stärker wahrnehmen lernen. Im Mittelpunkt steht vor allem, wie man dem jungen Mitarbeiter ein konstruktives Orientierungsgespräch anbietet. Aber auch die Praktikanten dürfen sich über Fortbildungsangebote der Region Wilder Kaiser freuen.
Wichtig ist es vor allem, die Erwartungen der Nachwuchstalente im Vorfeld abzufragen. Dazu dient ein Fragebogen, den eine Maturaprojektgruppe der Tourismusschulen am Wilden Kaiser entworfen hat. Wenn ein Praktikant neu im Betrieb einsteigt, soll das künftig geordnet und begleitet stattfinden. Gerade der Einstieg in den Alltag des jeweiligen Hauses ist essenziell.
Mithilfe einer Lernvereinbarung zwischen Arbeitgeber und -nehmer soll außerdem die Qualität der Ausbildung zusätzlich untermauert werden. Denkbar sind auch Schnuppertage in einem anderen Bereich des Hauses.

Arbeiten auf Augenhöhe
Wer Praktikanten enger an sich binden will, kann beispielsweise zusätzlich hausinterne Benefits für die jungen Kräfte zugänglich machen. Wichtig ist es auf jeden Fall, „auf Augenhöhe“ mit den Praktikanten zu arbeiten, wie die Mentorin des Projekts, Katie Tropper unterstreicht. Die fachliche Unterlage für das aktuelle Trainee-Programm am Wilden Kaiser liefern wie berichtet die Studienergebnisse von Tanja Petry, die die Motive für den „Ausstieg aus der Tourismusbranche“ untersuchte.
Eine ihrer wesentlichen Erkenntnisse erläuterte Petry gegenüber dem Kitzbüheler Anzeiger so: „Junge Menschen wollen nicht das Rundum-Wohlfühl-Paket, sondern einen Platz haben, wollen lernen und besser aus dem Betrieb heraus gehen, als sie hinein gegangen sind.“
Das ist auch der Hauptpunkt, wo Tropper und das Team des Wilden Kaisers andocken. Professionelle Begleitung vor, während und idealerweise auch nach dem Arbeitseinsatz des Praktikanten erhöht die Chancen deutlich, dass er auch wiederkommt. Elisabeth Galehr

 
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