04.07.2021
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Positive Bilanz für HKR

Im Rahmen der Generalversammlung des Kitzbüheler Ski Clubs wurde auch die Abrechnung der diesjährigen Hahnenkammrennen präsentiert. Trotz der Einschränkungen konnte die Veranstaltung positiv abgerechnet werden. Der lang gehegte Wunsch nach einem neuen Starthaus konnte realisiert werden und im Sommer werden hier die Medaillen der KSC-Athleten ausgestellt.

Kitzbühel | Im Rahmen der Generalversammlungen – der Kitzbüheler Ski Club hielt am 24. Juni die Versammlungen für das Jahr 2020 und 2021 ab –ließ Präsident Michael Huber noch einmal die Höhen und Tiefen der vergangenen Hahnenkammrennen Revue passieren. Es waren die ersten Rennen in der langen Geschichte, die ohne Zuschauer abgehalten wurden. Zudem war vom OK-Team Flexibilität gefordert. Kurz war die Freude über zwei Rennwochenenden, die aber von einer Virus-Mutation ins Zittern um die eigentlichen Rennen kippte. Ein Rennabbruch und eine Verschiebung folgten. „Es gab zudem zum ersten Mal in der Geschichte der Hahnenkammrennen keinen Slalom“, sagte Huber.

Kassier Martin Lindner präsentierte der Generalversammlung die Zahlen für die Periode 2019/20 und 2020/21. „Der erste Lockdown hat uns nur am Rande erwischt“, sagte Lindner. Die Jubiläumsrennen waren ein voller Erfolg, der Mehraufwand in den Bereichen Club und Sport (Jugendbereich) konnte damit gedeckt werden und auch Rücklagen für zukünftige Investetionen gebildet werden.
Mit einer vorsichtigen Planung und Budgetierung wurden die Rennen 2021 geplant. „Bei einer kurzfristigen Absage hätten wir einiges an Mitteln aufwenden müssen. Der Club war aber nie gefährdet“, versichert Lindner. Durch die Rennverschiebung entstanden Einnahmenausfälle, die zum Teil von der Versicherung gedeckt waren. Das Hahnenkammrennen konnte aber positiv abgeschlossen weden und der KSC musste nicht um Förderungen ansuchen. Bei den Eintritten kam es zu einem Totalausfall. Den Einnahmen von 7,5 Millionen Euro stehen Ausgaben in Höhe von 5,9 Millionen Euro gegenüber. Bei den Clubeinnahmen gab es einen Rückgang von neun Prozent und im Sportbereich sanken die Einnahmen um 59 Prozent.

Medaillenausstellung im neuen Starthaus
„15 Jahre lang wurde über ein neues Starthaus diskutiert, nun ist dieser Wunsch in Erfüllung gegangen“, freut sich KSC-Präsident Michael Huber. 25 Jahre nach dem letzten Umbau konnte das Gebäude an die modernen Anforderungen angepasst werden. Architektonisch wurde es von Michael Egger im „Walde-Stil“ gestaltet. Die Kosten für die Erweiterung belaufen sich auf 1,9 Millionen Euro.
Vom 17. Juli bis 15. September, jeweils von 10 bis 16 Uhr, ist der 1. Stock des Gebäudes öffentlich zugängig. In diesem Bereich werden die 56 Medaillen der KSC-Athleten ausgestellt. Elisabeth M. Pöll

Bild: Im neuen Starthaus des Kitzbüheler Ski Club werden in den Sommermonaten die Medaillen der KSC-Athleten ausgestellt. Foto: Pöll

 
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