21.06.2022
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Neues Heim für Rotes Kreuz

Vergangene Woche fiel mit dem offiziellen Spatenstich der Startschuss für den Bau der neuen Rot-Kreuz-Zentrale in Kitzbühel. Damit erfüllt sich ein langgehegter Wunsch der Retter.

Kitzbühel | Die Geduld der Rot-Kreuz-Verantwortlichen wurde vergangene Woche endlich belohnt – mit dem Spatenstich am Standort an der Brixentaler Straße (neben dem Eurotours) starteten endgültig die Arbeiten für den Bau der Bezirkszentrale des Roten Kreuzes.
„Gebt mir einen Spaten, ich kann es nicht mehr erwarten“, kommentierte Bezirksstellenleiter Daniel Hofer den Startschuss. Doch nicht nur ihm stand die Freude ins Gesicht geschrieben: auch Geschäftsführer Bernhard Gschnaller sowie einige weitere Vertreter des Roten Kreuzes im Bezirk strahlten, hatten sie doch lange Jahre auf diesen Tag gewartet.
Seit Jahren platzt die Bezirksleitstelle in der Wagnerstraße aus allen Nähten und entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen.

Überdies sind die Garagen für die neuen Einsatzfahrzeuge zu klein. Da ein Um- und Ausbau am bestehenden Grundstück aufgrund der zu geringen Größe nicht möglich war, gab es keine Alternative zum Neubau.
Jahrelang wurde um ein neues Gebäude gerungen, die Jünger Henri Dunants klopften daher bei der Stadt an. Schon vor Jahren wurde auch der Wechsel in eine andere Gemeinde angedacht. Davon wollte Bgm. Klaus Winkler nichts wissen: das Rote Kreuz muss in Kitzbühel bleiben so die Devise.

Diskussion in der Gemeindestube
Als dann mit dem Standort in der Brixentaler Straße der optimale Platz gefunden war, starteten die Diskussionen in der Gemeindestube. Wie im Falle des derzeitigen Gebäudes des Roten Kreuzes, ist die Stadt auch Eigentümer dieser Fläche. „Für mich war es sofort klar, dass dieser Standort ideal ist. Letztendlich hat es aber doch länger gedauert, als man denkt, und es sind auch besondere Zeiten dazwischengekommen“, erklärte Winkler.
Beim Spatenstich stellte er klar, „Sicherheit soll nicht ein Glaubensbekenntnis sein, sondern braucht sichtbare Zeichen. Und das hier ist ein solches.“

„Mit diesem Neubau können wir als zentraler Sozialdienstleister im Bezirk nun alle unsere Leistungen in einem modernen Gebäude unterbringen. Wir bieten damit allen Mitarbeitern einen sicheren und barrierefreien Arbeitsplatz und unseren Klienten eine Servicezentrale, in der sie vom Erste-Hilfe-Kurs, über die Rufhilfe bis zum Beratungsgespräch der Sozialbegleitung alle Dienstleistungen in Anspruch nehmen können“, erklärte Daniel Hofer.

Auf 1.653 Quadratmetern ensteht Raum für Mitarbeiter, Kursteilnehmer und Fahrzeuge. Modern ausgestattete Kursräume ermöglichen zukünftig eine interaktive, zeitgemäße Kursgestaltung für die Breitenausbildung und die internen Schulungen. Der barrierefreie Zugang zur Servicezentrale ermöglicht es, Beratungsgespräche im Haus anzubieten. Die perfekte Anbindung an den Öffentlichen Personennahverkehr und Parkflächen, die auch mit E-Tankstellen ausgestattet werden, freuen die Retter ebenfalls. Die Kosten für das mit vier Mio. Euro veranschlagte Projekt sind aufgrund der steigenden Preise auf fünf Mio. Euro gestiegen. Margret Klausner

Bild: Ließen den Spaten fliegen: Anton Manzl, Florian Fuchs, Hannes Seeber, Bauleiter Max Gruber, Daniel Hofer, Bernhard Gschnaller, Kitzbühels Bgm. Klaus Winkler, Jochbergs Vbgm. Sandra Markl und Martin Bucher (v.l.). Foto: Klausner

 
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