26.03.2021
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Nachgefragt

Aufgrund der gesetzlichen Lage herrscht bei den Musikkapellen im Bezirk Stille. Wo normalerweise die intensive Probenphase für die Frühjahrskonzerte stattfindet, heißt es momentan abwarten. Aus einem Gespräch mit dem Bundesverband weiß Michael Werlberger, Bezirksobmann Musikbezirk St. Johann, dass derzeit mit ersten Erleichterungen für das Blasmusikwesen mit Mitte April gerechnet wird. Jugendliche bis zu zehn Personen könnten dann wieder gemeinsam proben. Einen offiziellen Beschluss gibt es derzeit noch nicht. Auswirkungen auf das zukünftige Zusammenspiel wird die Situation wohl haben. Ob mehr Musikanten zur Probe kommen, oder weniger? „Die Befürchtungen sind da, dass es weniger werden. Die momentane Situation ist nicht absehbar“, erklärt Michael Werlberger.

Geplant wäre in dieser Woche auch die Generalversammlung gewesen, diese musste abgesagt werden. Eine Online-Konferenz kam für Werlberger nicht in Frage. „Dieses Jahr stehen Neuwahlen an“, erklärt der Obmann und ergänzt, dass ein Ansuchen bei der Bezirkshauptmannschaft um Verlängerung der Funktionsperiode bis 31. Dezember gestellt wurde.

Pausiert haben auch die Tiroler Schützen schon lange. Bataillonskommandant Hans Hinterholzer erinnert sich an eine Ausrückung im Sommer, die in seiner Heimatgemeinde stattgefunden hat. „Ich hoffe auf ein normales Leben nach der Impfung“, sagt Hinterholzer. An einen Mitgliederschwund glaubt er nicht: „Ich bin überzeugt, dass die Begeisterung bei den Schützen noch da ist“. Insgesamt zählen die Kompanien 850 aktive Mitglieder im Bezirk.

Bild: Noch immer keine Proben möglich. Foto: Tirol Werbung/Klaus Kranebitter

 
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