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17.02.2021
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Mit viel Moral zu einem Punkt

Der Rückstand schien kurz vor dem Ende aussichtslos, aber die Spielgemeinschaft Kitzbühel-Kufstein steckte nicht auf und schaffte es gegen Wien trotz 1:4 noch in die Overtime. Endstand 4:5.

Kitzbühel | Was für ein Kampfgeist, was für eine Moral! 1:4 lag die Spielgemeinschaft Kitzbühel-Kufstein vier Minuten vor dem Ende am Samstag im Sportpark gegen die Junior Capitals aus Wien zurück. Aber dank dreier Treffer innerhalb von drei Minuten holten sich die Adlerinnen noch einen Punkt.
Die Schlussphase im dritten Abschnitt entschädigte für ein bis dahin sehr durchwachsenes Spiel der Heimischen. Die Spielgemeinschaft Kitzbühel-Kufstein fand nur ganz schwer in die Begegnung und wirkte vor allem zu Beginn nervös. Die Wienerinnen hingegen traten befreit auf, konnten aber auch auf 18 Feldspielerinnen zurückgreifen. Bei den Adlerinnen waren es elf.

Drei Tore innerhalb von 200 Sekunden
Mit 0:1 ging es ins zweite Drittel und da kam die SPG endlich besser ins Spiel, allerdings ohne vor dem Tor richtig gefährlich zu werden. Besser machten es die Wienerinnen, die ihre Führung ausbauen konnten.
Als Isabella Hochfilzer in Minute 45 zum 1:3 einschoss, kam endlich Hoffnung auf, die kalte Dusche folgte mit dem 1:4 vier Minuten vor dem Ende. Allerdings kann so eine kalte Dusche auch belebend wirken und genau so war es: Innerhalb von 200 Sekunden gelangen den Adlerinnen drei Treffer und nach dem 4:4 durch Isabella Hochfilzer kannte der Jubel keine Grenzen mehr.

Wienerinnen mit dem glücklicheren Ende
Nach kräftezehrenden 60 Minuten ging es in die Overtime, in der drei gegen drei gespielt wird und da hatten die Gäste das glücklichere Ende für sich. Das 4:5 nach Verlängerung bescherte den Adlerinnen allerdings zumindest einen Punkt, der noch immens wichtig werden kann. Denn sollten die Junior Capitals ihr Nachtragsspiel gegen die unbesiegten Tabellenführerinnen aus Neuberg nach regulärer Spielzeit verlieren, sind die Play-offs für die Spielgemeinschaft Kitzbühel-Kufstein fix.

Spielertrainerin Claudia Wirl war trotz der Niederlage stolz: „Es ist heute lange einfach nichts gegangen, aber trotzdem war es wichtig, nie aufzuhören. So haben wir bis zum Schluss gekämpft und es ist uns eigentlich ganz gut aufgegangen – bis auf den Fehler in der Overtime. Ich bin megastolz auf die Mannschaft. Das ist eine Bestätigung für unsere Arbeit, die wir die ganze Saison über hineingesteckt haben. Wir haben uns weder von Corona unterkriegen lassen noch davon, dass uns fünf Stamm-Spielerinnen fehlen.“ Markus Ehrensperger

Bilder: Isabella Hochfilzer leitete die Aufholjagd ein und erzielte auch den Ausgleich zum 4:4.Gegen die Junior Capitals aus Wien zeigten die Adlerinnen Moral und Kampfgeist. Fotos: alpinguin

 
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