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Kitzbüheler Anzeiger
10.02.2024
News  
 

Mit frischem Blasmusikschwung

Die Pandemie stellte in vielerlei Hinsicht eine Zäsur dar. Die Begeisterung für Musik ist nach Corona aber ungebrochen, wie die beiden Obmänner der Musikbezirke Brixental und St. Johann, Andreas Krepper und Michael Werlberger, gegenüber dem Anzeiger erläutern.

Kitzbühel  | Krepper übernahm sein Amt wie berichtet vor Kurzem von Langzeitobmann Wolfgang Auinger. Er geht voller Elan an seine neue Aufgabe heran: „Ich freue mich auf die Arbeit mit den Kapellen. Ich taste mich sozusagen voran, unterstützt von meinem Ausschuss.“

Wie steht es um die heimische Blasmusik, nach überstandener Pandemie? Andreas Krepper hat dazu eine klare Antwort: „Der Gusto aufs Musizieren ist auf jeden Fall vorhanden: Man hat gemerkt, dass die Leute wieder etwas gemeinsam tun wollen.“ Auch das Publikum freue sich nach der Zwangspause wieder besonders auf die Konzerte ihrer Musikkapellen. „Das Interesse ist wegen der Pause nicht abgebrochen. Da kann ich sicher für den ganzen Musikbezirk sprechen.“ Was die Musikanten selbst betrifft, gebe es darüber hinaus eher eine Steigerung in Hinblick auf die Mitgliederzahl.  Ein ähnliches Bild zeigt sich im Musikbezirk St. Johann, wie Obmann Michael Werlberger aufzeigt: „Man merkt, dass die Begeisterung der Jugend für die Musik ungebrochen ist.“

Auch nach Corona geht es also musikalisch wie gewohnt weiter. Was oftmals eine Herausforderung darstellt, ist die Suche nach Kapellmeistern. Für die umfangreiche Ausbildung brauche man durchaus „den Willen, etwas für den Verein zu tun“, wie Werlberger unterstreicht. Sein Amtskollege bestätigt die Tendenz und erläutert: „Wir haben in diesem Zuge einige Ideen – Wir möchten das Thema für den einen oder anderen Musikanten schmackhaft machen.“

Auch die Nachwuchsarbeit kommt natürlich im Blasmusikwesen nicht zu kurz. Krepper gibt ein Beispiel: „Wir haben einige Aktionen gestartet und junge Menschen zu uns in die Probelokale eingeladen.“ Michael Werlberger bestätigt die rege, vielfältige Jugendarbeit in den Vereinen.

Jahr 2024 hat viele Höhepunkte
Bei so viel kontinuierlichem Engagement ist das vor uns liegende Jahr in den Musikbezirken vielversprechend. Michael Werlberger dazu: „Ich blicke sehr hoffnungsfroh auf das Musikjahr 2024, man kann sich auf viele Höhepunkte freuen.“ Schon mal in den Terminkalender eintragen kann man sich z.B. den 26.bis 28. Juli: An diesem Datum findet das Bezirksmusikfest in Schwendt statt.

Bei den Nachbarn im Musikbezirk Brixental geht das Bezirksmusikfest von 15. bis 18. August in Hopfgarten über die Bühne. Kommendes Jahr feiert der Bezirksverband Brixental übrigens das 75-Jahr-Jubiläum: „Da kann man sich dann auf viele Akzente freuen“, so Andreas Krepper abschließend.  gale

Bild: Die Musikkapellen des Bezirks Kitzbühel ließen sich durch Corona nicht beirren. Sowohl Musikanten als auch Publikum sind mit Herzblut bei der Sache. Das Bild zeigt das vergangene Brixentaler Bezirksmusikfest in Aurach. Foto: Archiv/Huber

 
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