07.10.2022
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Ligastart für Eishockey-Damen

Claudia Wirl bleibt dem Verein als Co-Trainerin  und Spielerin weiterhin erhalten.

Kitzbühel, Kufstein | Nach einer intensiven Saisonvorbereitung im Sommer und ersten Eistrainings ging es für die Dameneishockey-SPG Kitzbühel/Kufstein am Samstag, 1. Oktober, gleich zum ersten Auswärts-Spiel der Saison gegen die Ice Cats Linz. Mit einem 2:0 konnten die Damen ihre ersten beiden Punkte mit nach Hause nehmen.
Gespielt wird dieses Jahr abermals in der österreichischen Bundesliga (DEBL) gegen Teams aus Oberösterreich, der Steiermark, Kärnten, Wien und Ungarn, wobei sich die Liga seit heuer in eine Ost- und West-Gruppe aufteilt. Für die Damen aus Kitzbühel und Kufstein heißt das, dass sie erst nach dem Grunddurchgang auf die Teams der Ost-Gruppe treffen und sich in einer Zwischenrunde für die Play-Offs qualifizieren können. Parallel wird auch eine österreichweite Staatsmeisterschaft ausgetragen, bei der die SPG gegen weitere österreichische Teams antritt.
Die nächsten Partien bestreitet die Damen-SPG schon in der folgenden Woche erneut gegen Linz und gegen altbekannte Gegnerinnen aus Klagenfurt.

Positiver Rück- und Ausblick
In der vergangenen Saison hieß es für die SPG Kitzbühel/Kufstein, mit sehr vielen neuen, jungen Spielerinnen ein quasi neues Team aufzubauen und zusammenzuwachsen. Ziel erreicht – nun ist wieder angreifen angesagt. Auch in dieser Saison kennzeichnet das Team wieder ein bunter Mix aus routinierten Spielerinnen und solchen, die sich zu Routiniers entwickeln.
Auch Teamkolleginnen, auf die die Mannschaft letztes Jahr verzichten musste, kehren aus der Baby-Pause zurück. Dabei kommen die meisten Damen abermals nicht aus unmittelbarer Umgebung, sondern reisen meist aus anderen Bezirken Tirols (u. a. Innsbruck und Osttirol) und sogar aus Bayern an. Besonders erfreulich heuer ist die Aufnahme zweier neuer Spielerinnen in den Kader: Die Steirerin Katharina Schneeberger wechselte aufgrund des Studiums in Innsbruck von den Grazer Gegnerinnen zur SPG.

Laura Kraus spielt wieder in Kitzbühel
Zudem kehrte Laura Kraus, die in den letzten Jahren mit verschiedenen Teams in der höheren EWHL (European Women’s Hockey League) Spielerfahrung sammelte, zu ihrer Eishockey-Geburtsstätte in die Gamsstadt zurück.


Nach einigen Jahren räumt Claudia Wirl das Feld als Trainerin. „Die Entscheidung ist mir nicht leicht gefallen, da mir die Aufgabe und die Mädels sehr ans Herz gewachsen sind. Nichtsdestotrotz war mir schon lange bewusst, dass ich diese Position in der kommenden Saison nicht mehr mit der Hingabe ausüben kann, wie es sich für einen Coach gehört“, erklärt die Mutter zweier Kleinkinder und Leiterin zweier Betriebe. Ihr folgt der aus Bayern stammende, bisherige Co-Trainer der SPG, Josef „Peppi“ Müller (im Bild ganz links), nach. „Das Gespräch mit Claudia kam für mich völlig überraschend, da sie meiner Meinung nach einen super Job als Trainerin machte. Ich freue mich nun aber schon auf meine neue Aufgabe und habe mit den Mädels Großes vor“, so Müller, der selber jahrelang in bayerischen Ligen und sogar der deutschen Bundesliga auf professionellem Niveau spielte. Ganz auf ihr liebstes Hobby kann Wirl aber nicht verzichten. Daher bleibt sie der Mannschaft als Co-Trainerin und Spielerin weiterhin erhalten.

Bild: Josef „Peppi“ Müller (ganz links) ist neuer Trainer der Spielgemeinschaft Kitzbühel/Kufstein. Foto: ©Hannes Franke

 
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