08.01.2023
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Lebenserwartung gestiegen

Dieser Tage veröffentlichte das Land Tirol die demografischen Daten über das abgelaufene Jahr. Auch im Bezirk steigt die Lebenserwartung. Bei Frauen liegt diese bei 85 Jahren, bei Männern bei 80,4 Jahren.

Kitzbühel | Der Beginn eines neues Jahres ist auch immer die Zeit, Bilanz über das abgelaufene zu ziehen – das Land Tirol erhob einmal mehr die demografischen Daten für 2022. Ein Fazit: Nach einem Corona-bedingten Anstieg der Sterberate im Jahr 2020 ist diese im Vorjahr wieder deutlich gesunken. War im Jahr 2020 Corona die dritthäufigste Todesursache, so ist die Krankheit im Jahr 2021 auf Platz vier zurückgefallen. In Tirol haben die Menschen österreichweit die höchste Lebenserwartung, auch im Bezirk Kitzbühel. Diese liegt bei Frauen bei 85, bei Männern bei 80,4 Jahren.

Am 1. Jänner 2022 hatten exakt 764.102 Menschen ihren Hauptwohnsitz in Tirol. Damit wuchs die Bevölkerung um 0,5 Prozent an. Alle Tiroler Bezirke mit Ausnahme der Stadt Innsbruck verzeichneten eine Bevölkerungszuwachs. In Kitzbühel stieg die Zahl der Bewohner von 64.676 Menschen auf 65.274 Personen an. Während nur eine Person mit österreichischer Staatsbürgerschaft zuzog, waren es bei den ausländischen Mitbürgern 599. Mit neun Prozent machen deutsche Staatsbürger den höchsten Anteil an Ausländern im Bezirk aus.

St. Johann hat Kitzbühel größenmäßig überholt
Die größte Stadt Tirols ist naturgemäß Innsbruck (131.059 Einwohner) gefolgt von Kufstein (19.512 Einwohner). Kitzbühel liegt bei den zehn Bezirkshauptstädten mit 8.239 Einwohnern vor Landeck an vorletzter Stelle. Und ist inzwischen auch im Bezirk auf den zweiten Platz zurück gerutscht.
Größte Gemeinde ist St. Johann (9.750 Einwohner), an dritter Stelle liegt Hopfgarten (5.674 Einwohner), gefolgt von Kirchberg (5.361 Einwohner) sowie Fieberbrunn (4.525 Einwohner). Kleinste Gemeinde ist nach wie vor St. Jakob mit 822 Einwohnern, Schwendt liegt mit 906 Einwohnern an vorletzter Stelle.
Auch in Tirol wird rund jede dritte Ehe geschieden, mit einer Scheidungsrate von 32,3 Prozent weist das Bundesland allerdings die geringste Gesamtscheidungsrate in Österreich auf. 2021 wurden 3.688 Ehen – davon 65 gleichgeschlechtliche – geschlossen. 1.068 Ehen wurden rechtskräftig geschieden.

Der Storch flog im vergangenen Jahr auch sehr oft über den Bezirk – insgesamt wurden 678 Babys geboren. Tirolweit erblickten übrigens 7.934 Kinder das Licht der Welt. Damit weist Tirol die höchste Geburtenrate Österreichs auf. Die beliebtesten Babynamen waren Jakob und Elias bzw. Anna und Marie.
Auch das Thema Freizeitwohnsitze findet sich in derdemografischen Bilanz. Mit 26.548 Zweitwohnsitzen liegt der Bezirk Kitzbühel nach Innsbruck-Stadt (32.034) in Tirol an zweiter Stelle. Im Vorjahr registrierten die Behörden noch um 2.696 weniger Freizeitwohnsitze. KA/mak

Bild: Die Bevölkerung in Tirol wächst kontinuierlich an. Im Bezirk Kitzbühel leben derezeit 65.274 Menschen. Im Vorjahr wurden 678 Babys geboren. Symbolfoto: Pixabay

 
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