27.05.2021
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Land macht den Hendln Beine

Hohe Wellen hatten diverse Absagen von „Hendl to go“-Services im Bezirk geschlagen. Das Land Tirol hat mittlerweile seine Einschätzung dazu klargestellt.

Bezirk  | Ende vergangener Woche klang der Tenor des Landes, ob Feuerwehren und ähnliche Verbände „Take-Aways“ anbieten dürfen, nunmehr so: „Im konkret vorliegenden Fall, dass die freiwillige Feuerwehr Essen kocht und dieses im Rahmen des ‚Take Away‘ anbietet, liegt dem Grunde nach eine Zusammenkunft ohne zugewiesene und gekennzeichnete Sitzplätze vor. Diese Zusammenkunft kann unter Einhaltung der Bestimmungen und der allgemeinen rechtlichen Rahmenbedingungen stattfinden. Jedenfalls zu beachten ist jedoch, dass die Speisen und Getränke nicht am Ort der Zusammenkunft konsumiert werden. Da im Gegensatz zum ‚Verabreichen‘ das ‚Take Away‘ nicht darauf abstellt, dass Speisen oder Getränke an Ort und Stelle genossen werden, verstößt es nicht gegen die Bestimmung.“ Generell gilt bezüglich der Anmeldepflicht: „Sofern Vereinsmitglieder zu einem bestimmten Zweck zusammenkommen, stellt dies eine Zusammenkunft nach § 13 Covid-19-Öffnungsverordnung dar. Abhängig von der Anzahl der Teilnehmer ist eine derartige Zusammenkunft anzeige- oder bewilligungspflichtig. Wird eine gewisse Größe nicht überschritten, so ist weder eine Anzeige noch eine Bewilligung erforderlich.“

Nachbesserungen in Aussicht gestellt
Den Vereinen ist jedenfalls anzuraten, sich im Vorfeld von geplanten Veranstaltungen sehr genau mit den aktuell geltenden Verordnungen und Richtlinien auseinanderzusetzen. Gerade in Pandemie-Zeiten ein schwieriges Unterfangen, wie nicht nur die Feuerwehren mit ihren Fest-Hendln erfahren mussten. Auch andere Traditionsverbände und Vereine stießen sich an den rigorosen Auflagen – der Kitzbüheler Anzeiger berichtete. Bundeskanzler Sebastian Kurz befand sich auf Tirolbesuch und nahm dazu Stellung: „Ich durfte mit dem Landeshauptmann unter anderem Gespräche mit Vertretern der Traditionsverbände und des Vereinslebens führen. Es ist mir wichtig, heute die Zusage zu machen, dass die Sicherheitsstandards, die wir jetzt noch haben, gesenkt werden können. Das Ziel ist es definitiv, dass nach den Öffnungen, die diese Woche stattgefunden haben, jetzt Erleichterungen vorgenommen werden – wir werden uns Themen wie Abstandsregelungen oder Quadratmeterbeschränkungen widmen.“ LH Günther Platter betonte dazu, die Einhaltung der 3-G-Regeln stehe außer Frage, doch „braucht es Adaptierungen, die auch auf Eigenverantwortung und Vertrauen beruhen.“ gale

 
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