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25.02.2021
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Krise trifft auch Jugend

Die Coronakrise trifft auch die Jugendlichen, denn die Maßnahmen zur Pandemie­bekämpfung greifen drastisch in das Leben der Jugend ein. „Ihre Ängste und Sorgen müssen gehört und ernst genommen werden“, sagt Kitzbühels Jugendreferentin Margit Luxner.

Kitzbühel | Die Folgen der Coronakrise sind weitreichend. Medial wird viel über die Wirtschaft, besonders gefährdete Menschen und Familien berichten. Die Sorgen und Nöte der Jugend bleiben zu oft unerwähnt. Deshalb möchten die Jugendreferentin Margit Luxner (SPÖ Gemeinderätin) und die Jugendbetreuer des Jugendzentrums einmal mehr, die Aufmerksamkeit auf die jungen Menschen richten.
Die zur Pandemiebekämpfung geltenden Maßnahmen greifen drastisch in das Leben der Jugendlichen ein. Der fehlende Ausgleich durch Freizeitaktivitäten und persönliche Kontakte, erschöpft junge Menschen. In vielen wächst zudem eine innere Angst. Das Lockdownbedingte Fehlen eines normalen Tagesablaufes, der „echten“ sozialen Kontakte und der Freizeitaktivitäten laugt aus, macht müde.

„Ein grundsätzliches Problem bei all dem ist, dass man von Beginn der Pandemie an, auf die jungen Erwachsenen vergessen hat,“ sagt Luxner: „Ihre Bedürfnisse wurden nicht gesehen, weil freilich die Gesundheit der Älteren und der Risikogruppen im Vordergrund stand.  Das ‚Nichttreffen können‘ mit Freunde, die Ängste und Sorgen müssen gehört und ernst genommen werden, denn: Sei es in der Berufswelt, der Ausbildung oder das Sozialleben betreffend – Jugendliche haben es momentan nicht einfach.“

Beratungen und Informationen finden statt

Das Jugendzentrum hat nunmehr auch schon seit November, mit in Kraft treten des zweiten Lockdowns, geschlossen. Jedoch gibt es diesmal eine Ausnahmeregelung. Beratungen und Informationsgespräche dürfen im Einzelsetting, mit den geltenden Maßnahmen, stattfinden. Dies wurde bisher gut angenommen. Des Weiteren sind wir mit den Jugendlichen auch via Instagram (@juzkitz), WhatsApp oder telefonisch in Kontakt.
Die Zeit wurde auch genutzt, um das Jugendzentrum zu verschönern – der Boden wurde ausgetauscht.

Gemeinderätin Margit Luxner freut sich, dass nun das „Projekt Jugend Kultur Café“ für Jugendliche in die Endphase der Umsetzung geht. Dieses Projekt gründet auf eine Umfrage unter den Jugendlichen, auf Initiative von Margit Luxner.

Jugendredewettbewerb in Kitzbühel
„Wir möchten auch auf den diesjährige 68. Bezirksjugendredewettbewerb aufmerksam machen, welchen das Jugendzentrum, in Kooperation mit dem Land Tirol, organisiert“, sagt Luxner. Die Vorausscheidungen des 68. Jugendredewettbewerbs werden im heurigen März erstmals digital durchgeführt. Dadurch soll die Umsetzung des Redewettbewerbs, auch bei Verlängerung beziehungsweise Verstärkung diverser Maßnahmen betreffend Covid-19, sichergestellt sein. Mit dem Jugendredewettbewerb wird versucht, den Jugendlichen ein Stück Normalität im Alltag zu bieten. Mitmachen können alle Jugendlichen ab der achten Schulstufe, Berufsschüler­Innen sowie arbeitende und arbeitssuchende Jugendliche.

Die Anmeldung und alle weiteren Informationen zum digitalen Jugendredewettbewerb finden Sie unter www.tirol.gv.at/jugendredewettbewerb. poe

Bild: Cornelia Huber (Leiterin des Jugendzentrum), Jugendreferentin der Stadt Kitzbühel Margit Luxner und Fred Treffer (Betreuer im Jugendzentrum). Foto: privat

 
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