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12.08.2022
News  
 

Kirchberg blüht alle Jahre auf

Seit 1989 findet in Kirchberg, mit Ausnahme der Corona-Pause, ein Corso mit kreativen, geschmückten Wagen und Fahrzeugen sowie kuriosen Gefährten statt.

Kirchberg | Entstanden aus einer Idee bei einem in Kirchberg damals legendären Wirtefest, initiiert von Josef „Pepi“ Jenewein, konnten sich zehn Wirte für die Idee begeistern – der Kirchberger Blumencorso war geboren.
Am ersten Corso am 28. Mai 1989 nahmen nur wenige geschmückte Traktoren und Oldtimer teil. Mit den Jahren ist die Veranstaltung jedoch kontinuierlich gewachsen.

„Damals war es schon so toll, wir haben die Gefährte prämiert und danach ging es in die Festhalle, wo die Zillertaler Schürzenjäger aufgetreten sind“, ist Initiator Jenewein noch heute begeistert. So hat man sich von anfänglich 18.000 Blumen jährlich auf über 600.000 Stück Blumen gesteigert“, weiß Jenewein zu berichten. Ein Umzug mit mehr als 35 Teilnehmern, der tausende Zuschauer sowie auch die Presse begeisterte, nennt Jenewein als Rekord. „Diese Größenordnung war nur den enthusiastischen Teilnehmern zu verdanken, die zu Beginn
alles selbst finanzierten.“

Die Kirchberger helfen zusammen
Aber neben dem für jeden einzelnen Teilnehmer persönlichen Aufwand erfordert auch die Organisation einer solchen Veranstaltung ein halbes Jahr Vorarbeit. Neben dem eigentlichen Corso findet an diesem Tag nämlich auch das Sommernachtsfest im Zentrum von Kirchberg statt. Jenewein, der mittlerweile die Organisation an Willi Steindl übergeben hat, freut sich, dass nach wie vor die Zusammenarbeit zwischen den Vereinen, den öffentlichen Organen und den mitwirkenden Betrieben reibungslos funktioniert. „Nur durch ein Miteinander ist der große Aufwand zu bewältigen.“


Welche Figur ist Jenewein nach all den Jahren noch in Erinnerung? „Das war sicherlich der Kreml mit den Zwiebeltürmen - ein gigantischer Wagen.“
Dass die Veranstaltung nur durch das Wirken und den  Zusammenhalt vieler freiwilliger Helfer funktioniert, zeigt die Tatsache, dass Kirchberg mittlerweile die einzige Ortschaft mit einem derart aufwändig organisierten Fest ist.

Blumen-Lieferung hatte sich verzögert
Pepi Jenewein hat in den vielen Jahren natürlich einige Hoppalas erlebt. So erinnert er sich heute lachend an einen Vorfall zurück, der ihm damals graue Haare wachsen ließ: „Einmal sind die Blumen nicht gekommen, weil der Fahrer nach Kirchbichl gefahren ist. Eine Stunde später war er immer noch nicht da. Ein erneuter Anruf hat dann ergeben, dass er in Kirchdorf war.“ Oder auch, als einmal die Klammern kurzfristig nicht geliefert werden konnten. Jenewein: „Da haben uns die Ebbser ausgeholfen und der Höller Sepp hat in einer Nachtschicht die restlichen Klammern aus Wien besorgt.“

Wertvolle Veranstaltung für die Region
Bleibt den Teilnehmern und Organisatoren für den heurigen Blumencorso nur zu wünschen, dass er ohne Zwischenfälle vonstatten geht und vor allem, dass Petrus seine schützende Hand auf dieser einzigartigen und für die Region wertvollen Veranstaltung hat. Der Blumencorso startet am Montag, 15. August, um 15 Uhr im Kirchberger Zentrum. Elisabeth Schill

Fotos: Prächtig und aufwändig geschmückte Blumenwagen von Vereinen und Wirten ziehen seit 1989 alljährlich durch die Brixentalgemeinde. 1) Der Wagen der Feuerwehr (2017) sowie 2) des Ski Klubs (2005). 3) In seinem Geburtsjahr 1989 wurde der Blumencorso als „Oldtimercorso“ bezeichnet. Fotos. Archiv Kitzbüheler Anzeiger

 
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