22.09.2022
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Kampf um jede Vorzugsstimme

Am Sonntag, 25. September, ist Wahltag. Als Spitzenkandidat der Bezirks-VP geht Peter Seiwald ins Rennen. Mit genügend Vorzugsstimmen könnte der St. Johanner in den Tiroler Landtag einziehen.

St. Johann, Brixen | Peter Seiwald ist in der Region alles andere als ein Unbekannter. Nicht nur als Unternehmer, sondern auch im öffentlichen Leben des Bezirkes hat der 45-Jährige Schritt für Schritt die Karriereleiter erklommen. Er ist Bezirksobmann der VP Kitzbühel, Obmann des Wirtschaftsbundes und steht seit eineinhalb Jahren auch an der Spitze der Wirtschaftskammer Kitzbühel.

Als Landeshauptmann Günther Platter im Frühsommer überraschend seinen Rückzug aus der Politik verkündete und die Wahl zum Tiroler Landtag daraufhin auf den 25. September vorverlegt wurde, stellte sich Seiwald innerhalb der Bezirkspartei einem Ausscheidungsverfahren, das er gewann. Ein Sitz im Tiroler Landtag ist für ihn das große Ziel, „da es im Land neue dynamische Kräfte braucht“. Doch das angestrebte Mandat ist keine g‘mahte Wies‘n: Als VP-Bezirkskandidat führt Seiwald einen Vorzugsstimmenwahlkampf und werbe um jede einzelne Stimme, wie er erst vergangene Woche bei einer Zusammenkunft des Wirtschaftsbundes im neuen Gewerbepark Brixen erklärte.

Seiwald, der allgemein als sehr zielstrebig gilt, hat in jungen Jahren sein erstes kleines IT-Unternehmen im Gartenhaus der Eltern in St. Johann gegründet. Quasi „nebenberuflich“ ist der zweifache Vater auch Wirt auf der Wiegalm, der Berghütte seiner Ehefrau Barbara in Brixen.

Lösungen für weniger Verkehr im Bezirk
In seinen öffentlichen Funktionen vertritt Seiwald naturgemäß die Interessen der heimischen Wirtschaft, doch er setzt sich auch für die aus seiner Sicht dringlichen Themen im Bezirk ein. Sicherheit und Verkehr seien ihm ein großes Anliegen, weil der Bezirk Kitzbühel bei der Schaffung von Infrastruktur über viele Jahre übergangen worden sei, erklärt Seiwald. Im Zugverkehr will er sich daher künftig für stündliche Direktverbindungen nach Innsbruck einsetzen. „Das würde das Verkehrsaufkommen um rund 300 Fahrzeuge am Tag reduzieren und auch die täglichen Staus in St. Johann und Kitzbühel eindämmen“ erklärt der VP-Spitzenkandidat. Dringenden Handlungsbedarf sieht  er in der Entschärfung der Egger-Kreuzung in St. Johann.

Versorgungszentrum für das Brixental
Mit der Schaffung eines Primärversorgungszentrums im Brixental will Seiwald den Ärztemangel in der Region kompensieren, aber auch neue Lösungsansätze entwickeln, damit sich Kassenärzte im Bezirk ansiedeln. In der Pflege habe der Bezirk wenig Zukunftssorgen, „da die Ausbildungsmöglichkeiten in St. Johann zahlreiche neue Mitarbeiter hervorbringen“.  

Hartrumpf und Zardini auf Landesliste
Die weiteren Kandidaten der VP-Bezirksliste sind die Kirchberger Gemeinderätin Maria Theresia Filzer, der Landwirt Josef Edenhauser (Oberndorf), Veronika Widmoser (Waidring), Anil Dönmez (Hopfgarten) sowie Annemarie Zwicknagl (Kitzbühel).
Susanne Hartrumpf aus St. Johann sowie der Waidringer Matthias Zardini gehen auf der VP-Landesliste für den Wirtschaftsbund ins Rennen. Alexandra Fusser

Bild: Peter Seiwald berichtete den Mitgliedern des Wirtschaftsbundes Brixen über seine Pläne. Foto: Wirtschaftsbund Kitzbühel

 
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