27.10.2022
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IdeenWERKSTATTder Jugend

Entrepreneurship 2022. Jugendliche konnten an bereits ausgearbeiteten Ideen weiterarbeiten. Sei es ein Einwegbecher, der gänzlich biologisch abbaubar ist, eine Vermittlungsplattform für Haustierbesitzer und -aufpasser oder eine Testkarte für K.O.-Tropfen.

Kitzbühel | Die Projekte beim Ryla Camp: „Youth Entrepreneurship Week“ hätten verschiedener nicht sein können. Normalerweise sind ebensolche Wochen die Geburtsstunden für viele Ideen, die dann jahrelang verfolgt werden. Diesmal allerdings war die Besonderheit, dass alle Teilnehmer bereits vor der Anreise an einem Projekt gearbeitet haben. Somit konnte bei der „Advanced“-Version der Fokus noch stärker als gewohnt auf Zielgruppenanalyse, Finanzplan und Ähnliches gelegt werden, weil die Problem- und Ideenfindung außen vor gelassen werden konnte.

Aus Fehlern kann man nur lernen
Die rund 50 Schüler aus Kitzbühel und Wien lernten von Trainern mit sehr verschiedenen Erfahrungen, worauf es beim Aufbauen eines Unternehmens ankommt und erfuhren auch von ihren Fehlern, aus denen die Jugendlichen lernen können. Manche Schüler hielten „Inspiration Talks“, in denen sie dem Publikum von ihrer Idee und ihren Erfahrungen erzählten. Konstantin Huber, dem auf den verschiedenen sozialen Netzwerken Zehntausende folgen, appelierte in seinem Vortrag an Jungunternehmen, Marketing auf Social Media zu betreiben. Nicht nur die finanzielle Komponente, sondern insbesondere das vereinfachte Nischenmarketing machen aus seiner Sicht Kooperationen mit Influencern unabdingbar.

Der krönende Abschluss der Woche war der Pitch-Bewerb am letzten Tag, bei dem alle Teams mit einem zweiminütigen Vortrag versuchten, die Jury von ihrem Projekt zu überzeugen. Anschließend hatten die Juroren noch Zeit, den Jugendlichen Fragen zu stellen.
Nahezu alle Teams haben ein Preisgeld gewonnen, um ihre Idee weiter voranzutreiben, doch weitaus wertvoller sind für Projekte in diesem Stadium die Kontakte, die geknüpft werden konnten. Und natürlich ist da noch die Erfahrung, die den jungen Entrepreneuren bleiben wird.

Bild: Die Teilnehmenden der „Youth Entrepreneurship Week“ in Kitzbühel. Foto: Lindner

 
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