15.08.2022
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„Homebase“ wächst und gedeiht

Inmitten der Pandemie wurde die „Homebase“ in St. Johann aus der Taufe gehoben. Eines der größten Themen war die Unterstützung ukrainischer Flüchtlinge in St. Johann.

St. Johann | Ein Knotenpunkt im besten Sinne, das war der Wunsch der Initiatoren, als sie inmitten der Pandemie vor zwei Jahren die „Homebase“ in St. Johann gründeten. Gemäß ihrem Motto „Offenheit – Inspiration – Irritation“ soll sie verbinden und gleichzeitig zu kreativem Denken anregen, so das Ziel.
Jetzt rund zwei Jahre später ist die „Homebase“ mit Sitz in  der Kaiserstraße 29a den Kinderschuhen entwachsen. In einer offenen Mitgliederversammlung wurden kürzlich Thomas Brandtner zum Obmann und Andreas Franze zum Vize gewählt. An Bord sind die beiden St. Johanner schon vom ersten Tag an und haben in den vergangenen Jahren bereits viel Aufbauarbeit geleistet.

„Wir haben jetzt aber einen vollumfänglichen Vorstand“, freut sich Brandtner, der die Idee hinter der „Homebase“ so erklärt: „Wir sind ein offener Raum für alle, die auf ihre Art und Weise die Gemeinschaft unterstützen oder ihre Ideen umsetzen wollen. Dabei sind wir ein wertefreier Ort, der als Kollektiv frei mitgestaltet werden darf.“

Im Vorstand arbeiten jetzt Melanie Hutter, Birgit Danzl, Martina Hofinger und Sandra Pirchmoser mit. „Inzwischen haben wir auch eine neue Homepage“, freut sich Brandtner. Die Social-Media-Auftritte wurden ebenfalls überarbeitet. Immer wieder konnte das Team in den letzten Monaten mit besonderen Projekten auf sich aufmerksam machen – so lautet ein Motto „Haare schneiden für den guten Zweck“. St. Johanner Friseure stellten sich zu Verfügung und schnitten um eine Spende Haare im Akkord. Die 3.500 Euro, die dabei gesammelt wurden, kamen einem kranken Buben zu Gute.

„Relaxbase“ für den guten Zweck
Am Freitag, 19. August findet von 17 bis 19 Uhr eine Veranstaltung zu Gunsten des „Zukunftszehners“ statt. Die Homebase wird unter Motto „Entspannen für den guten Zweck“ zur Relaxbase. Am Freitag, 12. August, heißt das Motto „Architektur für Kinder“. Doch vor allem mit einem hat sich das Team der „Homebase“ einen Namen gemacht – mit der Hilfe und Unterstützung für ukrainische Flüchtlinge. So werden Sprachkurse angeboten, Wandertage und Sportveranstaltungen abgaehalten. Auch ein Fest gab es bereits.

Jeden Freitag kann man sich überdies zum Co-Working in den Räumen in der Kaiserstraße treffen. „Unser Fokus liegt aber sicher eher auf dem sozialen Engagement“, betont Brandtner. Doch auch regelmäßige Nachhaltigkeitstreffen finden statt, jeden letzten Donnerstag im Monat organisiert Gordon Loy ein „Open- Mic“, bei dem Musiker einfach ihre Instrumente zur Hand nehmen und spielen können.

„Für uns steht die Förderung der Gemeinschaft ganz oben, wir sind auch immer auf der Suche nach neuen Ideen. Für uns ist es wichtig, dass sich die Leute aktiv beteiligen“, betont Thomas Brandtner. Vor allem die Suche nach weiteren Vereinsmitgliedern ist für ihn derzeit ein großes Anliegen. Infos zur „Homebase“ gibt es unter homebase-stjohann.at. Margret Klausner

Bild: Zahlreiche Veranstaltungen fanden bereits in der „Homebase“ statt, vor allem die Sprachkurse für ukrainische Flüchtlinge, die es seit einigen Monaten gibt, sind sehr gut besucht. Foto: Brandtner/Homebase

 
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