12.01.2022
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Heimplätze für Berufsschüler

Berufsausbildung in Kitzbühel: Angehende Sportfachhändler aus anderen Bezirken können während der Berufsschulzeit in ehemaligen Ärztezimmern wohnen.

Kitzbühel | Im Zuge von Umstrukturierungsmaßnahmen kam es im vergangenen Schuljahr zu Veränderungen an den Tiroler Fachberufsschulen. Seit dem Herbst 2021 werden an der Kitzbüheler Berufsschule Bürokaufmann/Bürokauffrau und Einzelhändler ausgebildet. Im Bereich Einzelhandel gibt es die drei Schwerpunkte Allgemeiner Einzelhandel, Textil- und Sporthandel.

Neu ist, dass an der Kitzbüheler Berufsschule ein Großteil der Tiroler Lehrlinge im Sporthandel ausgebildet werden. „Unsere Schule ist das Qualitätszentrum für den Bereich Sporthandel“, erklärt Direktorin Maria Theresia Jong-Bauhofer. In Kitzbühel werden angehende Sporthändler aus den Bezirken Kitzbühel, Kufstein, Schwaz, Innsbruck und Innsbruck-Land unterrichtet.
Da die Ausbildung auf jeweils acht Wochen pro Lehrjahr geblockt ist, sind speziell für die Berufsschüler aus den entfernteren Bezirken Heimplätze unabdingbar. „Ein tägliches Pendeln wäre den Lehrlingen nicht zumutbar“, sagt Direktorin Jong-Bauhofer.

Bürgermeister Klaus Winkler konnte eine Lösung im Gesundheitszentrum präsentieren. „Wir haben hier ehemalige Ärztezimmer, die nicht benützt werden. Die können wir zur Verfügung stellen.“ In den Zimmern ist Platz für insgesamt 14 Berufsschüler. Zusätzlich gibt es noch einen Aufenthaltsraum, in dem gemeinsam gelernt werden kann. Es sei wichtig, dass die Stadt Unterstützung anbietet, erklärt der Stadtchef. Immerhin seien die Heimplätze eine Aufwertung für die Berufsschule.

Das Schülerheim wird eine Expositur der Landesschulheime Innsbruck unter der Leitung von Direktor Markus Gander. Die Betreuung wird ebenfalls von den Landesschulheimen gestellt. Unterstützt wird das Projekt vom Land Tirol. Die Zimmer stehen ab Februar zur Verfügung. Untergebracht werden in Kitzbühel übrigens nur Burschen. Die Mädchen bekommen Heimplätze in der LLA Weitau in St. Johann.

Bild: Bgm. Klaus Winkler, Direktorin Maria Theresia Jong-Bauhofer, Landesschulheim-Direktor Markus Gander und Artur Gruber (Gesundheitszentrum). Foto: Obermoser

 
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