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26.04.2022
News  
 

Grundkauf steht nichts im Wege

Auf dem rund sechs Hektar großen „Bahausfeld“in Reith sollen u.a. Baugründe für Einheimische entstehen. Für den Ankauf nimmt die Gemeinde jetzt ein Darlehen in Höhe von 800.000 Euro auf.

Reith | Unumstritten war der Ankauf nicht, doch jetzt hat sich der Reither Gemeinderat entschieden: Für den Ankauf des „Bahausfeldes“ wird ein Darlehen in Höhe von 800.000 Euro aufgenommen. Um einiges weniger als gedacht, betont Reiths Bürgermeister Stefan Jöchl. Insgesamt schlägt der Ankauf der sechs  Hektar großen Fläche am Ortsrand von Reith mit rund 1,2 Millionen Euro zu Buche.
Bis es endgültig  zum Ankauf kommen konnte, gab es in der vorherigen Periode zahlreiche emotionale Debatten im Gemeinderat auszufechten. Die schlussendliche Zustimmung gab es erst Ende vergangenen Jahres.

Rund ein Drittel der abgelaufenen Gemeinderatsperiode, erklärte Jöchl damals, hatten er und sein Team mit dem Besitzer des Hofes „Bahaus“ verhandelt. Und auch in  der Dezember-Sitzung wurde noch einmal hart debattiert. Denn einige der Mandatare zeigten sich damals nicht einverstanden mit dem Kompromiss , der mit dem Grundbesitzer, der auch einige Grundstücke frei verkaufen darf, ausgehandelt wurde. Auch wurde argumentiert, dass doch ein Landwirt die Chance haben sollte, die Fläche zu kaufen. Der Entscheidung die Angelegenheit dem neuen Gemeinderat zu überlassen, wurde damals auch nicht zugestimmt. Schlussendlich wurde der Ankauf mit neun zu drei Gegenstimmen und einer Enthaltung beschlossen.

Raumordnungsvertrag liegt bereits vor
Inzwischen ist die Causa soweit abgewickelt – ein Raumordnungsvertrag, der einem Kaufvertrag gleichkommt, liegt bereits vor, wie Jöchl bestätigt.
In der jüngsten Sitzung galt es, die Zahlungsmodalitäten zu klären. Rund 800.000 Euro werden mittels Darlehen finanziert, der Rest der Summe kommt aus dem laufenden Haushalt. Rund 5,6 Hektar des Feldes bleiben über die nächsten 30 Jahre und darüber hinaus weiterhin landwirtschaftliche Flächen, die die Gemeinde eventuell zum Tauschen für andere Wiesen oder Felder nutzen kann.

Weitere rund 4.000 Quadratmeter sollen im Laufe der nächsten Jahre als Siedlungsgründe für Einheimische erschlossen werden. Allerdings ist kein Verkauf von Grundstücken angedacht, sondern es wird eine Baurechtsvergabe angestrebt. Margret Klausner

Bild: Das „Bauhausfeld“ in Reith geht jetzt in das Eigentum der Gemeinde über. Ein Teil bleibt landwirtschafltiche Fläche. Foto: Klausner

 
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