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10.08.2022
News  
 

Grüne fordern härtere Kontrollen

Die Bestellung eines eigenen Kontrollorgans bzw. den Beitritt zu einer dementsprechenden Verwaltungsgemeinschaft beantragten jetzt die Fieberbrunner Grünen.

Fieberbrunn | Fieberbrunn gehört ebenfalls zu jenen Gemeinden im Bezirk, die besonders viele Zweitwohnsitzler anlockt. Auch einige Hotel-Großprojekte wecken den Argwohn der Grünen im Gemeinderat.
Vbgm. Hannes Fleckl stellte daher in der jüngsten Gemeinderatssitzung im Namen seiner Fraktion den Antrag auf Bestellung eines Kontrollorgans „zur effizienten Ausforschung und Überprüfung von möglicherweise illegalen Freizeitwohnsitzen.“ Entweder bestelle die Gemeinde ein solches selbst, oder schließe sich der Verwaltungsgemeinschaft St. Johann, Kirchdorf und Oberndorf an. Möglich sei auch die Gründung einer solchen für das Pillerseetal, so die Grünen.

„Aufgrund einer Vielzahl an sehr teuren Wohnungsinseraten muss davon ausgegangen werden, dass eine große Anzahl an Wohnungen nicht für den geplanten Verkauf an Menschen, die ihren Lebensmittelpunkt bereits in Fieberbrunn haben, gebaut werden. Aus diesem Grund ist es unerlässlich, bereits bei der allfälligen Anmeldung eines neuen Hauptwohnsitzes über die rechtlichen Konsequenzen aufzuklären“, erklärt Fleckl. Anschließend müsse sichergestellt werden, dass mögliche Freizeitwohnsitze nach einem festgeschriebenen Handlungsschema zielgerichtet, rasch und ohne, dass vorher eine Anzeige eingeht, kontrolliert werden, so der Grüne.

Unterstützt wird dieser Antrag von der Fraktion „Gemeinsam für Fieberbrunn“ mit GV Michael Wörgetter an der Spitze. Sie habe auch bereits eine Anfrage nach laufenden Verfahren gestellt, so Wörgetter. Insgesamt waren bisher 71 Verfahren in 29 Gebäuden anhängig, wie Bgm. Walter Astner erklärte. 30 Verfahren sind noch in Bearbeitung. Der Antrag der Grünen werde im Vorstand besprochen, wobei er das Thema gerne auf Planungsverbandsebene bringen wolle, so Astner. Margret Klausner

Bild: Auch die Gemeinde Fieberbrunn steht bei den ausländischen Gästen hoch im Kurs. Nicht nur zahlreiche neue Hotelprojekte zeugen davon. Foto: TVB/ Mike Jöbstl

 
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