22.01.2022
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Große Party wohl erst wieder 2023

„Bleiben Sie zuhause und schauen Sie sich die Rennen im TV an“– so der Tenor bei den 82. Hahnekamm-Rennen. Es wird keine Party geben. Das Land Tirol ruft eine „Aktion scharf“ für die Kontrollen der Corona-Maßnahmen aus.

Kitzbühel | In der Gamsstadt möchte man die Berichterstattung über die sportlichen Leistungen bei den 82. Hahnenkamm-Rennen nicht mit Meldungen über unerlaubte Partys trüben. Das Land Tirol und die Stadt Kitzbühel haben  im Rahmen des Hahnenkamm-Rennens strenge Kontrollen angekündigt.

Kontrollorgane werden dauerpräsent sein
Zusammen mit der Polizei führt das Land Tirol eine „Aktion scharf“ durch. Die Kontrolldichte wird deutlich erhöht.Die Gesundheitsbehörde und die Polizei werden alle zur Verfügung stehenden bzw. zusätzliche Personalressourcen für Überwachungs- und Kontrolltätigkeiten aufwenden. „Ziel ist es, die Kontrollen derartig dicht und in mehreren Intervallen durchzuführen, um mögliche Auswüchse bereits im Keim zu ersticken und den vereinzelt schwarzen Schafen gar keine Möglichkeit zu geben, unerlaubt Partys zu feiern“, erklärt Maximilian Brandhuber vom Land Tirol.  Die Kontrollorgane werden deshalb – ob uniformiert oder in zivil – vor Ort dauerpräsent sein und bei Gesetzesübertretungen auch umgehend Strafen aussprechen bzw. Strafverfahren einleiten, teilt man uns vom Land Tirol mit.

Keine Party-Standln
In der Stadt wird es keinerlei Ausschank-Stände geben – zumindest auf öffentlichem Gut. „Wir haben zusammen mit der Polizei und den Behörden ein strenges Sicherheitskonzept ausgearbeitet. Seitens der Stadt wird es am Rennwochenende keine Genehmigung für Stände und auch keine Gastgartennutzungen auf öffentlichem Gut geben“, erklärt Bürgermeister Klaus Winkler.

Ziel: keine Ansammlung von Menschen
Oberstes Ziel ist es, Menschenansammlungen zu verhindern. Die Gastronomie hat jedoch im Gegensatz zum letzten Jahr, wo wir uns im Lockdwon befanden, geöffnet. Dass Skifans die Rennen in geselliger Runde in einem Gasthaus mitverfolgen, wird kaum zu verhindern sein.
Wo schaut sich Bürgermeister Klaus Winkler die Hahnenkamm-Rennen an? „Ich werde die Rennen nicht von der Tribüne aus beobachten, sondern mich im Veranstaltungsbereich aufhalten und nicht nur das Rennsportliche, sondern vielmehr die generelle Sicherheitslage im Auge behalten.“ Johanna Monitzer

Bild: Am Sonntag waren nicht viele Menschen in der Kitzbüheler Innenstadt unterwegs – so solle es auch während der Hahnenkamm-Rennen sein. Oberstes Ziel der Behörden ist es, Menschenansammlungen zu verhindern. Foto: Monitzer

 
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