27.03.2022
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Große Ehre für Kitzbüheler Pfarrer

Als bisher einziger Pfarrer Westösterreichs wurde Michael Struzysnki zum  „Cavaliere die Grazia Ecclesiastico“ ernannt.

Kitzbühel | Im November erhielt Stadtpfarrer Michael Struzynski einen Anruf aus Rom, er solle in den Vatikan kommen. Auf den Stadtpfarrer wartete einen schöne Überraschung: Aufgrund seines Einsatzes für die Gamsstadt wurde er zum „Cavaliere di Grazia Ecclesiastico“ des Konstantinordens ernannt.

Wer den Stadtpfarrer vorschlug, bleibt geheim
Frei übersetzt bedeutet die Auszeichnung, bei der es sich um einen päpstlichen Titel handelt, „Ritter der  Gnaden“. Von wem der Stadtpfarrer für diese Ehre vorgeschlagen wurde, weiß er nicht: „Das geschieht anonym. Ich kann nur mutmaßen.“
Diese Ernennung zum Ritter ist eine Seltenheit. Michael Struzynski ist der einzige Pfarrer in Westösterreich, dem diese Ehre bislang zu Teil wurde. „Ich mach mir nichts aus Auszeichnungen, aber das ist schon etwas Besonderes“, gesteht der Stadtpfarrer ein.

Sichtbar an der Kleidung
Der Titel „Cavaliere di Grazia Ecclesiastico“ beinhaltet das Privileg, eine Kleidung wie ein Monsignore zu tragen. Michael Struzynski darf nun einen schwarzen Talar mit roten Knöpfen und roter Scherpe anziehen. Im Rahmen von kirchlichen Festen innerhalb der Kirche darf er sogar einen Talar ganz in Rot - wie ein Bischof - tragen.

Eine Ehre, die auch verpflichtet
Gläubige können den Stadtpfarrer nun auch Monsignore nennen, obgleich er selbst den Namen erst ab seinem 65. Lebensjahr offiziell verwenden darf. Ansonsten bleibt für die Gläubigen in Kitzbühel und Umgebung alles unverändert. Der Stadtpfarrer wird weiterhin ein offenes Ohr für alle haben und sich für das Wohl der Stadtgemeinde und der Nachbarorte einsetzen: „Die Auszeichnung verpflichtet mich noch mehr zur Wahrung des Glaubens, Verteidigung der Heiligen Katholischen Kirche und Unterstützung des heiligen Stuhls beizutragen.“

Offizielle Verleihung erfolgt am 3. April
Der Titel „Cavaliere di Grazia Ecclesiastico“ wird am 3. April im Rahmen eines Festgottesdienstes in Kitzbühel an Michael Struzynski verliehen. Zuerst wollte man ihm die Auszeichnung übrigens in Rom verleihen, aber, wie man den engagierten Stadtpfarrer kennt, konnte er sich auch hier durchsetzen. Johanna Monitzer

Bild: Ein schwarzer Talar mit roten Knöpfen und roter Scherpe samt blauem Umhang und Orden : Stadtpfarrer Michael Struzynski darf durch die Ernennung zum „Cavaliere di Grazia Ecclesiastico“ diese Kleidung nun tragen. Foto: Monitzer

Daten & Fakten - Orden Kaiser Konstantins
Der Konstantinorden (italienisch Sacro Militare Ordine Costantiniano di San Giorgio; offiziell: Religiöser und Militärischer Konstantinischer St.-Georgs-Orden) ist ein weltlicher Ritterorden mit römisch-katholischen Mitgliedern.  

Die Ziele des Ordens
Der Orden soll bereits durch Kaiser Konstantin im Jahre 313 gestiftet und durch Kaiser Isaak Angelos 1190 erneuert worden sein.
Ziele des Ordens sind die Wahrung des Glaubens, die Verteidigung der Heiligen Katholischen Kirche und die Unterstützung des Heiligen Stuhls.

Die Damen und Ritter des Ordens sehen sich in Loyalität und Ergebenheit zum Heiligen Vater und für die Lehren und Dogmen der Römisch-Katholischen Kirche einstehend.
Der Kitzbüheler Stadtpfarrer Michael Struzynski wurde als erster Geistlicher in Westösterreich  im Namen des Ordens zum „Cavaliere di Grazia Ecclesiastico“ ernannt. jomo
Quelle: Wikipedia

 
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