20.02.2022
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Experten-Knowhow für Wirtschaft

Seit mehr als 30 Jahren gibt der Verein „ Austrian Senior Experts“ (ASEP) die Berufserfahrungen seiner Mitglieder an die nächste Generation von Unternehmern weiter. Jetzt wurde eine Tiroler Landesgruppe ins Leben gerufen.

Kirchdorf, Wien | Vom Unternehmensberater bis zum Bankfachmann, vom Personalmanager bis zum Marketingexperten, vom Gesundheitsökonomen bis zum IT-Spezialisten: Die Liste der Mitglieder ist lang und entsprechend breit gestreut sind Insiderwissen und berufliche Expertise. Die Initiative ASEP (Austrian Senior Experts) setzt sich aus 170 unabhängigen Unternehmern, pensionierten Top-Managern und Fachexperten aus unterschiedlichsten Branchen zusammen. Mit dem Ziel, ihre langjährigen Erfahrungen aus dem Berufsleben zu teilen und an die nächste Generation von Wirtschaftstreibenden weiterzugeben.

Expertisen aus allen Branchen
Im Osten Österreichs sind die Austrian Senior Experts seit bereits mehr als 30 Jahren erfolgreich verankert. Mit dem Kirchdorfer Stefan Pletzer, ehemals langjähriger Marketingleiter bei der Egger Gruppe, will die Vereinigung ihre Aktivitäten auf den Westen des Landes ausdehnen und hat deshalb eine neue Landesgruppe für Tirol und Vorarlberg ins Leben gerufen. Ab sofort stellen die pensionierten Unternehmer und Top-Manager ihr  Knowhow aus Industrie, Tourismus, Handel, Dienstleistung, dem Finanzsektor und dem kommunalen Bereich auch hier zur Verfügung.

Ihr Wirkungsbereich richtet sich hauptsächlich an Gründer und Start-Ups, an mittelständische Unternehmen, aber auch Städte, Gemeinden und gemeinnützige Organisationen.  Die Austrian Senior Experts sehen sich nicht als klassische Berater, sondern als Sparringpartner, Coaches, Mentoren und Fachexperten, die zukunftsorientierte Projekte unterstützen, aber auch bei Betriebsübergaben, Firmenverkäufen oder Nachhaltigkeitsprojekten mit Rat und Tat zur Seite stehen. Darüber hinaus stellen sie ihre beruflichen Kontakte und Netzwerke zur Verfügung.
„Gerade bei Jungunternehmern erleben wir, dass sie zwar in der Regel sehr gut ausgebildet sind, aber sehr auf die Produktziele fokussiert sind. Da fehlt es an Knowhow aus der Praxis - etwa, wie man einen Betrieb eigentlich aufbaut“, schildert Stefan Pletzer. Für die Senior Experts sei dies wiederum ein ideales Arbeitsfeld:  „Sie erkennen viele Situationen, Entwicklungen und Probleme schon im Ansatz, weil sie diese schon persönlich erlebt haben, die Herausforderung daher gut einschätzen und lösungsorientiert handeln können. Als Projekt- oder Interims-Manager bieten wir auch operative Unterstützung an.“

Weil es sich bei der ASEP um einen Verein handelt, stehe die Gewinnmaximierung nicht an oberster Stelle, berichtet Pletzer. Honorare würden fair kalkuliert und seien als Aufwandsentschädigung für das Engagement der  Mitglieder zu verstehen.
Für die Aufnahme in den Pool der ASEP muss jedes Mitglied im Übrigen bestimmte Qualifikationen mitbringen und Voraussetzungen erfüllen - egal, ob im Ruhestand oder noch voll im Berufsleben. Die Qualität der Arbeit wird außerdem regelmäßig evaluiert.

In Tirol zählt die Vereinigung derzeit vier Mitglieder,  das Team soll aber laufend vergrößert werden. Kooperationen mit Standortagenturen, mit der Wirtschaftskammer, der Universität sowie den Fachhochschulen werden außerdem angestrebt.
Stefan Pletzer: „Wir erleben gerade jetzt, dass sich gesellschaftliche, soziale und wirtschaftliche Rahmenbedingungen nachhaltig verändern. Dazu braucht es neue Perspektiven, den offenen Meinungsaustausch und sehr oft auch einen kritischen Blick von außen. Genau das bieten wir.“ Alexandra Fusser

Bild: Wie baut man den Betrieb auf, wie baut man ihn um und richtet ihn auf die Herausforderungen der Zukunft aus? Das sind nur einige der Fragen, auf die Austrian Senior Experts aufgrund ihrer Erfahrenheit die  Antworten wissen. Fotos: ASEP

 
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