30.09.2022
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Erfolgreiche Saisonbilanz für Fliegerclub

Internationale Wettbewerbe im Segelflug sind immer stärker besetzt und somit steigen die Herausforderungen. Für den Fliegerclub St. Johann stand mit Michael Rass wieder eine Weltmeisterschaft auf dem Plan.

St. Johann, Szeged | Grundgerüst eines Segelflugwettbewerbs sind Geschwindigkeitsaufgaben. Es wird eine fix definierte Strecke über mehrere Hundert Kilometer schnellstmöglich unter Ausnützung von thermischen oder dynamischen Aufwinden absolviert.

Alpe Adria Cup
Beim Alpe Adria Cup in Feldkirchen nutzte Rass den Druck der starken Konkurrenz, um sich unter anderem mit Wolfgang Janowitsch, dem amtierenden Weltmeister in der 18-Meter-Klasse, zu messen und belegte nur knapp hinter diesem den zweiten Gesamtrang.
Reinhard Haggenmüller und Guido Achleitner erreichten gute Tagesplatzierungen ihrer Klasse.

WM in Ungarn
Austragungsort in den FAI-Klassen 18-Meter, Offene Klasse und 20-Meter-Doppelsitzer war in diesem Sommer Szeged im Süden Ungarns.  Österreichs Team in der 18-Meter-Klasse waren der St. Johanner Michael Rass und der Wiener Wolfgang Janowitsch. Platz für Platz holten sie auf und so gelang Michael Rass mit seiner AS-33 dann am vorletzten von 11 Wertungstagen ein grandioser zweiter Tagesrang mit einem Schnitt von 154,76 km/h auf über 650 Kilometern und nur 18 Sekunden Rückstand auf den späteren Weltmeister Christophe Abadie aus Frankreich. Rass erreichte den 17. Gesamtrang.

Haggenmüller in Rieti Zweiter
Das italienische Segelflug-Eldorado Rieti bei Rom ist jedes Jahr mit dem CCR ein Magnet für starke internationale Piloten. Reinhard Haggenmüller zeigte als erfahrenster aller Tiroler Wettbewerbscracks und Fluglehrer in St. Johann, wie man die Konvergenzlinien auf der Apenninen-Halbinsel rund um den Monte Terminillo am Schnellsten durchfliegen kann. Mit kontinuierlichen Leistungen über sechs Wertungstage errang er hinter dem französischen Grand Prix-Piloten Maximilian Seis den zweiten Rang.

OLC-Alpenliga
Über 19 Runden wird jeweils am Wochenende vom Heimflugplatz gestartet und die Vereinsleistung ausgewertet. Auch hier zählt die Schnittgeschwindigkeit und zwar der drei jeweils besten Piloten. Der Fliegerclub St. Johann konnte auch hier mit Vereinen des Wertungsraumes mithalten. Mit dem dritten Rang vor allen französischen und italienischen Clubs und geringem Punkteabstand auf Königsdorf wurde die Zielsetzung für 2022 deutlich erreicht. Im Jahr 2023 ist der „Kitzbüheler-Alpen-Pokal“ geplant. Bild: Schneider

 
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