20.01.2021
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Ein Vergleich, der untragbar ist

Die Landesobleute der Tiroler Jungbauernschaft/Landjugend (TJB/LJ), Stephanie Hörfarter und Dominik Traxl, konnten es einfach nicht glauben, als sie am Neujahrstag den Artikel „Randale in Favoriten“ im „Standard“ zu Gesicht bekamen.

Bezirk | Im Beitrag von Hans Rauscher wurden diese Randale allen Ernstes mit den Aktivitäten in der Landjugend verglichen. Zitat aus dem Artikel: „Krawall bei Lass-die-Sau-raus-Gelegenheiten gibt’s traditionell auch unter der heimischen Landjugend“ – dass solch eine Aussage nur einer Schlagzeile dient, liegt offensichtlich auf der Hand.
„Als Landesobleute der größten und aktivsten Jugendorganisation Tirols, können wir diese Aussage nicht einfach so stehen lassen. Nicht nur, dass das ehrenamtliche Engagement von über 18.000 Mitgliedern in Tirol regelrecht in den Dreck gezogen wird, wird der heimischen Landjugend mit dieser Aussage auch noch der Drang nach Krawall unterstellt“, erläutern Stephanie Hörfarter und Dominik Traxl die Situation.

„Vor allem in den vergangenen Monaten, wo durch die Corona-Pandemie für viele alltägliche Situationen nicht mehr machbar waren, haben sich zahlreiche Organisationen der TJB/LJ der Herausforderung gestellt und vor Ort Hilfe angeboten wo sie von Nöten war. Über solche Aktionen wurde von Herrn Rauscher aber natürlich nicht berichtet“, so Traxl weiter.

Eine Organisation für jedermann
Seit nun mehr über 70 Jahren gestalten die Mitglieder und Funktionäre der TJB/LJ den ländlichen Raum und bereichern so das gesellschaftliche Leben mit einer Reihe von sinnvollen Aktivitäten. Diese Aktivitäten stützen sich auf die sieben Schwerpunkte der TJB/LJ, in der sich Jugendliche in jeder Hinsicht entfalten können. „Egal ob zu Brauchtumspflege, Bildung, Soziales, Landwirtschaft oder anderen wichtigen Themen, die Mitglieder der Tiroler Jungbauernschaft/Landjugend setzen sich mit Dingen auseinander, die keinesfalls mit den Silvester-Ausschweifungen in Wien- Favoriten zu vergleichen sind, und dies möchten wir am heutigen Tag noch einmal unterstreichen“, ergänzt Landesleiterin Stephanie Hörfarter.

„Abschließend weisen wir noch einmal jene Vergleiche, die im „Standard“- Artikel von Herrn Rauscher erwähnt wurden, auf das Schärfste zurück und verlangen eine öffentliche Entschuldigung von Herrn Rauscher“, so die Landesobleute abschließend. Die jährlichen Aktivitäten, das Bildungsprogramm und die sieben Schwerpunkte der Tiroler Jungbauernschaft/Landjugend findet man unter www.tjblj.at

Bild: Stephanie Hörfarter und Dominik Traxl verlangen eine öffentliche Entschuldigung. Foto: Die Fotografen

 
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