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22.03.2022
News  
 

Ein Klimateller in den Kasernen

„Der Bund isst regional“ – mit dieser Initiative will die Bundesregierung die Bevölkerung dazu ermuntern, verstärkt regional und saisonal einzukaufen.

Hochfilzen | Das Bundesheer geht hier ganz nach dem Motto „Unser Heer isst regional“ mit positivem Beispiel voran und setzt bei der Verpflegung der Soldatinnen und Soldaten künftig mehr auf regionale Lebensmittel. „Den Start machte vergangenen Oktober der sogenannte Klimateller, der österreichweit in den Kasernen eingeführt wurde. Ziel dieser Initiative ist es, an jedem Tag in den Verpflegungseinrichtungen des Bundesheeres ein regionales, saisonales und schlussendlich klimafreundliches Speisenangebot zu schaffen“, so LK-Präsident Josef Hechenberger.

Umsetzung vor Ort
Beim Besuch des Truppenübungsplatzes in Hochfilzen,  konnten sich Josef Hechenberger und Standortbürgermeister Konrad Walk von der Umsetzung des Projekts in der Praxis überzeugen. Küchenstellenleiter Alexander Köck bereitet dort mit seinem Team jeden Tag zwischen 300 und 400 Speisen zu.
Durch diese Initiative sollen durch die Bundesbeschaffungsgesellschaft künftig verstärkt Möglichkeiten gegeben sein, bei regionalen Betrieben zu bestellen. „Durch diese Maßnahme und die Erhöhung des Tagkostgeldes in der Vergangenheit, von vier auf fünf Euro, wird unser Handlungsspielraum, um regional zu kochen, deutlich erweitert.

Darüber hinaus merkt man bei der Verarbeitung der qualitativ hochwertigen Lebensmittel auch die Freude der Grundwehrdiener. Sie sind meist gelernte Köche und legen selber Wert auf die Herkunft und Qualität der Produkte“, so Köck, der ein Team aus 15 Personen, davon zehn bis zwölf Grundwehrdienern, leitet.
Darüber hinaus verfügt der Truppenübungsplatz seit knapp einem Jahr über eine Eigenjagd. Das erlegte Kahlwild wird zur Gänze von heimischen Zerlegungsbetrieben aufgearbeitet und anschließend von Alexander Köck und seinem Team verkocht.

Für den Bürgermeister der Gemeinde, Konrad Walk, ist diese Art der Beschaffung ein Vorzeigebeispiel. „Es freut mich, dass man in Hochfilzen mit gutem Beispiel voran geht und ein Zeichen setzt“, so Walk, der sich eine noch stärkere Einbindung der heimischen Produzenten vorstellen kann.

Bild: V.r.: Bgm. Hochfilzen, Konrad Walk, Abg. z. NR Josef Hechenberger, Kommandant TüPl Oberst Thomas Abfalter, Alexander Köck, Franziska Koidl-Prosch. Foto: Gwiggner

 
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