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25.10.2022
News  
 

Ein Dankeschön für den Frieden

Vor 100 Jahren haben Heimkehrervereinigungen aus dem Pinzgau und dem Bezirk Kitzbühel ein Treffen mit Abhaltung eines Dankgottesdienstes zur Gnadenmutter geschaffen.

Jochberg | Man schrieb das Jahr 1922, als Heimkehrervereinigungen aus dem Pinzgau und dem Bezirk Kitzbühel eine Wallfahrt zur Gnadenmutter in Jochberg Wald ins Leben riefen, um vier Jahre nach dem Ersten Weltkrieg für die Heimkehr zu danken und gleichzeitig die Kameradschaft untereinander zu pflegen. Das kleine Kirchlein „Maria Heimsuchung“ ist seither alljährlich am Kirchweihsamstag Schauplatz für die gemeinsame Traditionsveranstaltung, an der Abordnungen und Vereine dies- und jenseits des Pass Thurn teilnehmen.

Das Jubiläum wurde vergangenen Samstag entsprechend würdig begangen. Mehr als 800 Personen, darunter Kameradschaftsverbände, Musikkapellen, Schützen und Röckl-gwandfrauen, pilgerten von Tiroler und Salzburger Seite nach Jochbergwald und boten in ihren Uniformen und Trachten ein prächtiges Bild. In der Festmesse, zelebriert von Militärsuperior Richard Weyringer, sowie in den Ansprachen der Ehrengäste wurde sehr deutlich ins Bewusstsein gerufen, dass der Friede nichts Selbstverständliches ist: Es ist ein großes Glück, in einem friedlichen Land leben zu dürfen.

Das Marienbild wurde abschließend an die Kameradschaft Waidring übergeben, die im nächsten Jahr das Kommando führen wird. Eine besondere Ehre wurde Jochbergs Altbürgermeister Heinz Leitner zuteil: Die Salzburger Kameradschaft verlieh ihm die Schweinbergermedaille für besondere Verdienste. Alexandra Fusser

Bilder: 1) Kanonenschüsse bildeten den Auftakt für den Einmarsch: Nach den Pinzgauer Kameradschaften (im Bild die Mittersiller Abordnung), zogen von Tiroler Seite die Delegationen aus den Bezirken Kitzbühel und Kufstein ein. 2) Kitzbühels Bezirksobmann Hans-Peter Koidl geleitete die Bramberger Röcklgwandfrauen beim Einzug mit dem Gnadenbild der Mutter Gottes. 3) Kranzniederlegung für die Gefallenen der beiden Weltkriege. Fotos: Fusser

 
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