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30.01.2021
News  
 

Die erste goldene Gams für Feuz

Bei der Abfahrt am Freitag hat es für den Schweizer Beat Feuz endlich geklappt. Nach vier zweiten Plätzen stand er bei einer Abfahrt in Kitzbühel ganz oben auf dem Podium. Rang zwei ging an Matthias Mayer (AUT) und Dominik Paris (ITA) wurde Dritter.

Kitzbühel | Am Ende eines langen Renntages standen drei Herren am Podium, die in der letzten Saison überragende Leistungen lieferten. Der Schweizer Beat Feuz konnte sich endlich die langersehnte Goldene Gams abholen – vier Gämse in Silber hat er bereits zu Hause stehen. Zum ersten Mal stand er 2016  als Zweiter neben Abfahrtssieger Peter Fill (ITA) am Podium. Es folgten die zweiten Ränge in der Abfahrt auf der Streif in den Jahren 2018 und 2019 und im Vorjahr wurde er ex aequo mit Vincent Kriechmayr Zweiter.

Mit Startnummer fünf ging der Schweizer ins Rennen und markierte mit 1:53.77 Minuten die Bestzeit. Gerade als Feuz sich auf die Leaderposition setzte, ging Matthias Mayer ins Rennen und sorgte für Spannung. Als der Kärntner im Ziel abschwang, fehlten ihm aber 16 Hundertstel auf die Bestzeit von Feuz. Nur kurz konnte der Schweizer durchatmen, Dominik Paris, der auch schon drei Siege auf der Streif feiern durfte, war auf seine Fahrt nah an der Bestzeit von Feuz dran. Am Ende fehlten dem Südtiroler 56 Hundertstel. Er belegte Rang drei.

Der Sturz des US-Amerikaners Ryan Cochran-Siegle in der Traverse sorgte für eine längere Unterbrechung. Nachdem das Rennen wieder weiterging, stürzte der Schweizer Urs Kryenbuehl beim Zielsprung und musste ebenfalls mit dem Notarzthubschrauber geborgen werden.
Danach sorgte böiger Wind für eine längere Unterbrechung. Umso länger sich das Rennen hinzog, umso dunkler wurde es auf der Streif. Bis zur Start­nummer 30 durften noch Athleten ins Rennen gehen – somit wurde die Abfahrt auch gewertet. Danach wurde die Abfahrt, wie schon im Jahr 2016, abgebrochen, um die jungen Athleten zu schützen. Elisabeth M. Pöll

Bilder: Für Beat Feuz ging heuer der Traum vom Streif-Sieg in Erfüllung.
Nach dem Kreuzbandriss im Vorjahr fuhr Dominik Paris heuer auf Rang drei.
Matthias Mayer belegte bei der Freitag-Abfahrt Rang zwei.
Romed Baumann eröffnete seine Kitzbühel-Woche mit Rang fünf. Fotos: Stefan Adelsberger

 
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