21.01.2022
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Die Sehnsucht nach der Gams

Der Jänner ist im Skiweltcup gefüllt mit Traditionen. Auf die Rennen in Adelboden und Wengen folgen die Hahnenkamm-Rennen in Kitzbühel. Es gibt zahlreiche Anwärter auf einen Sieg.

Kitzbühel | Die Zeichen stehen auf Vollgas, denn seit Mittwoch finden die Trainingsläufe auf der Streif statt. Ambitionen auf die Gams haben alle, aber nur einer kann am Stockerl ganz oben stehen. Zum Favoritenkreis zählen die Österreicher Matthias Mayer und Wengen-Sieger Vincent Kriechmayr. Vorjahressieger Beat Feuz aus der Schweiz will ebenso seine Sammlung vergrößern wie der Norweger Aleksander Aamodt Kilde. Nicht zu vergessen auch Dominik Paris (Italien), der schon zwei Mal die Streif gewonnen hat und Sensationsmann Marco Odermatt aus der Schweiz. „Die Bandbreite an möglichen Siegern war selten so groß“, erklärt Hannes Reichelt, ehemaliger Hahnenkammsieger.

Spannender Wettkampf
Knapp unter zwei Minuten ist die Fahrtzeit auf der Strecke. Zwei Minuten, in denen viel passieren kann und in denen Legenden gekürt werden. Neben der Gams und dem Siegerpreisgeld von 100.000 Euro winkt auch noch die legendäre rote Gondel mit eigenem Namensschriftzug.
Entspannt präsentierte sich Dominik Paris am Montagabend bei Servus TV dem Talk von der Seidlalm: „Ich werde probieren, ganz vorne mitzumischen.“

Wetter als Unbekannte
Aber nicht nur das Rennen garantiert Spannung, auch das Wetter kann interessant werden. Prognostiziert sind bis zu 45 cm Neuschnee am Berg. Eine Programmumstellung ist dabei durchaus denkbar. Hahnenkamm-Kater Oskar bestätigt die unstabile Wetterlage – mehr auf Seite 19. Verena Mühlbacher Bilder: Archiv/Adelsberger

 
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