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Kitzbüheler Anzeiger
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06.05.2021
News  
 

Die Pandemie ist deppert und schön

„Deppert und schön“ – welche Gedanken und Gefühle Kinder in der Corona-Pandamie haben, kann man in St. Johann auf Plakaten sehen. Ein erstes Zeichen für die Kultur nach langer Pandemie-Pause.

St. Johann | Mit einem Kaffee zum Mitnehmen und einer Landkarte in der Hand kann man in St. Johann auf Entdeckungsreise gehen. Am Samstag startete das Kunstprojekt „deppert & schön“ der Wiener Künstlerin Andrea Pesendorfer in Zusammenarbeit mit der „Hombase St. Johann“. Insgesamt 17 Plakate sind im Ortszentrum zu sehen.

17 Plakate hängen im St. Johanner Ortszentrum
Die Zeichnungen und Texte  zeigen, wie Kinder die Pandemie erleben. Da sieht man ein Virus, das lächelt oder auch bedrückende Textzeilen, die zum Nachdenken anregen. „Das meiste davon ist im ersten Lockdown entstanden. Die Kinder haben das völlig selbstständig gemalt und geschrieben. Man sieht auch, aus welchem sozialen Hintergrund die Kinder kommen – manchen geht es gut, andere leiden“, veranschaulicht Pesendorfer.

Gedanken der Kinder in den Fokus rücken
Ziel des Kunstprojektes ist es, den Blickwinkel von Kindern auf die Pandemie sichtbarer zu machen. „Die Bedürfnisse von Frauen und Kindern wurden in der Pandemie oft sehr wenig mitbedacht. Sichtbarkeit hat immer eine gesellschaftliche Relevanz und ich möchte sie damit in den Fokus rücken.“

Eine Wiener Künstlerin  in St. Johann
Die Wiener Künstlerin kam über eine gemeinsame Freundin in Kontakt mit Carlo Chiavistrelli. Er war von der Plakatserie sofort begeistert.„Das passt perfekt zu unserer Homebase. Wir bieten eine Drehscheibe für Geschäftstreibende. Am Wochenende wollen wir die Räumlichkeiten für soziale Projekte sowie Kunst und Kultur öffnen“, erklärt Chiavistrelli.

Zeichen für die Kunst
Gemeinsam mit Andrea Pesendorfer will die Homebase mit dem Kunstprojekt auch ein Zeichen für die Kulturszene setzen. „Es soll sozusagen die Wiedergeburt sein. Kunst und Kultur müssen auch während einer Pandemie möglich sein“, sagt Chiavistrelli.
Die Plakatserie wäre auch für Wien geplant – noch fehlt es an der Finanizerung. In St. Johann konnte das Kunstprojekt unter mithilfe von Kunden und Partnern der Homebase rasch und unkompliziert realisiert werden.

Plakatserie ist den ganzen Mai zu sehen
Die Plakatserie „deppert & schön“ ist den ganzen Mai über in St. Johann zu sehen. Informationen dazu gibt es in der Homebase. Startpunkt des Rundganges ist ebenfalls die Homebase. Die Landkarte zum Kunstprojekt-Rundgang kann man sich via QR-Code herunterladen. Johanna Monitzer

Bilder: Die Plakate sorgten in St. Johann schon für Aufsehen. Den ganzen Mai über kann man das Kunstprojekt „deppert & schön“  – am besten bei einem Rundgang – sehen. Foto: Wimmer
Die Wiener Künstlerin Andrea Pesendorfer kam über eine gemeinsame Freundin in Kontakt mit Carlo Chiavistrelli. Dieser zeigte sich vom Kunstprojekt sofort begeistert. Foto: Monitzer

 
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