15.04.2021
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Die Frau mit der Stimme aus Samt

Alina Nimmervoll alias „ÄNN“ ist dabei, mit ihrer samtigen Stimme die Musikszene aufzumischen. Die aus Kitzbühel stammende Singer/Songwriterin präsentiert Anfang Mai ihr erstes Album „A.M. Forever“.

Kitzbühel, Wien | Vom Laufen in Teufelskreisen und der Suche nach dem Selbst – das erste Musikalbum von Alina Nimmervoll ist ein Versöhnungsbrief an sich selbst. Als „ÄNN“ sorgte die aus Kitzbühel stammende Singer/Songwriterin  bereits mit ihren ersten Singles für Aufsehen. Eine Stimme wie Samt, gepaart mit eindrucksvollem Text erwartet die Zuhörer.

Drei Jahre bis zum fertigen Album
Drei Jahre dauert es, um das Album gemeinsam mit dem Produzenten Thomas Mora fertigzustellen. Obwohl sie dieses bereits 2019, sowie im Herbst letzten Jahres releasen will, ist der Musikerin bis Dezember 2020 noch nicht einmal klar, worum es darin eigentlich gehen soll. Als sich ÄNN eines Tages ans Klavier setzt und der Song „Forever“ entsteht, bemerkt sie jedoch schnell einen roten Faden, der sich durch die LP zieht. Knapp zwei Monate später schreibt  sie den Song „A.M.“ und das Album ist komplett.

Die Bedeutung von „A.M. Forever“
Schon als Kind ist der gebürtigen Kitzbühelerin ihr zweiter Vorname „Marianne“ nicht ganz geheuer. Aus ihrem Namen entsteht ihre ganz persönliche Allegorie der fehlenden Selbstakzeptanz. Eine Unsicherheit, die sich nicht abstreifen lässt.
Als Alina Marianne 2015 nach Wien zieht, um sich der Musik zu widmen, ist sie zum ersten Mal komplett auf sich selbst gestellt. Die Selbstzweifel, die sich über die Jahre angesammelt haben, bahnen sich nun langsam den Weg ans Tageslicht. Nach und nach beginnt die Sängerin ihre Gefühle und Gedanken in Songs zu verarbeiten. So erzählt sie von ihrer Reise nach Wien, dem Erwachsenwerden, dem Ende von Beziehungen, Rassismuserfahrungen, Depressionen, vom Laufen in Teufelskreisen und überhandnehmenden Selbstzweifeln.

Es war nie ihr Plan das Geschriebene zu veröffentlichen, da sie sich selbst lange Zeit gar nicht als Sängerin betrachtet hat, aber eines führt hier zum Anderen. Aus der Unsicherheit entsteht eine Sammlung an Songs, die einem Versöhnungsbrief gleicht. Ein Anerkennen des Erlebten, sozusagen. „A.M. Forever“ von ÄNN  ist ab 7. Mai erhältlich. Johanna Monitzer

Bild: ÄNN ist in Kitzbühel aufgewachsen. Foto: Tim Primbs

 
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