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20.02.2021
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Den Alltag bewahren

Von 1.158 Kindern und Jugendlichen werden die Bildungseinrichtungen der Stadt Kitzbühel  genützt. Vom Kindergarten bis zur berufsbildenden Schule reicht das Angebot in der Gamsstadt. Zudem werden in der Landesmusikschule 706 Schülerinnen und Schüler ausgebildet. Die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie stellten alle Einrichtungen vor eine große Herausforderung.

Kitzbühel | Es war ein außergewöhnliches Schuljahr, auf das Stadträtin Ellen Sieberer, Obfrau Ausschuss für Bildung und Stadtjubiläum, zurückblickte. Aufgrund der Pandemie und der Lockdowns waren die Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrkräfte mit neuen Herausforderungen konfrontiert – der Heimunterricht „distance learn­ing“ hat in der Gamsstadt aber in allen Schulstufen funktioniert, wie Sieberer dem Gemeinderat berichtete. Während des ersten Lockdowns war die Zahl der zu betreuenden Kinder in den Einrichtungen noch gering, in der zweiten und dritten Phase des „Herunterfahrens“ stiegen diese Zahlen deutlich an.

Im Kindergarten waren es zum Beispiel im Frühjahr acht Kinder und bei den Lockdowns im Herbst und Winter über 50 Kinder, von denen 20 auch die Nachmittagsbetreuung in Anspruch nahmen. In der Volksschule wurden die Pädagogen im dritten Lockdown vor die Herausforderung gestellt, Präsenzunterricht und „distance learning“ zu verbinden. Fast 100 Kinder kamen täglich in die Schule.
In den höheren Schulen konnte das „Homeschooling“ dank der guten technischen Ausstattung der Schulen gut durchgeführt werden, jedoch kommt diese Form des Unterrichts nicht an den Schulunterricht heran, wie Sieberer betonte und versicherte, dass man in allen Einrichtungen bemüht war, den Alltag so gut es möglich war, zu bewahren.

14 Nationalitäten im Kindergarten
153 Kinder aus 14 Nationen treffen sich im Kindergarten Voglfeld und werden in acht Gruppen betreut. 72 davon werden mit dem Kindergartenbus befördert. Für alle jene Kinder, deren Muttersprache nicht deutsch ist, gibt es eine Sprachförderung im Kindergarten und in der Volksschule. Im Herbst hatten 63 Kinder ihren ersten Schultag in der Volksschule. Damit stieg die Zahl der Erstklässler um 10 Kinder an. „Die Schülerzahl an der Volksschule ist am Steigen“, erzählt Ellen Sieberer. Insgesamt besuchen 224 Kinder die Volksschule.
An der Mittelschule, die neben Sport auch Musik und Informatik als Schwerpunkte anbietet ,werden 323 Schülerinnen und Schüler in 15 Klassen unterrichtet. „Die gute technische Ausstattung der Schule machte einen Fernunterricht in allen Fächern möglich“, erzählt Sieberer. Die Mittelschule ist auch Testcenter für den Computerführerschein „ECDL“.

309 Jugendliche werden in 15 Klassen an der HAK/HAS unterrichtet. Die IT-HAK mit dem Angebot Digital Business  macht die Schule beliebt. Im Herbst feiert die HAK/HAS ein Jubiläum.
An der TFBS (Tiroler Fachberufsschule für Handel und Büro) werden 149 Jugendliche unterrichtet und absolvieren hier ihre duale Ausbildung zum Bürokaufmann/-frau.
Die LMS (Landesmusikschule) ist auch für den Unterricht in Jochberg, Aurach, Reith und Kirchberg zuständig. Es werden 706 Schülerinnen und Schüler an den verschiedensten Musikinstrumenten sowie musikalischer Früherziehung und Tanz unterrichtet. 17 Musikschüler bereiten sich auf den Bewerb „Prima la Musica“ vor, der covidbedingt wohl verschoben werden muss. Elisabeth M. Pöll

Bild: Die Schülerzahl an der Volksschule Kitzbühel ist am Steigen. Bei den Schulanfängern gab es im Herbst um zehn Kinder mehr als im Vorjahr. Foto: Pöll

 
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