29.07.2021
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Das wahre Kraftfutter

Denkt man an regionale Lebensmittel, wird einem vermutlich nicht als erstes das Wort „Wagyu“ einfallen. Werner Hofer und seine Familie leisten tirolweit Pionierarbeit und so setzt er nicht nur kulinarische, sondern auch landwirtschaftliche Standards in Sachen edelstes Rindfleisch.

Die Erfolgsgeschichte des heimischen Bio-Wagyu-Züchters beginnt vor einigen Jahren vor dem Fernseher: Eine TV-Dokumentation über das japanische Kobe-Rind brachte Hofer auf die Idee, selbst zunächst eines dieser Tiere auf seinen Hof „Ried am Bichlach“ in Oberndorf zu holen. Das Wagyu-Fleisch ist anders als herkömmliches Rindfleisch. Es besitzt einen viel höheren Anteil an intermuskulärem Fett, mit höherem Anteil an Omega-3-Fettsäuren. Die Aufzucht der speziellen Rinder bedeutet auch gewissermaßen die Wiederentdeckung der Langsamkeit – denn der hochwertige Geschmack wird unter anderem dadurch erzielt, dass das edle Tier gemächlicher aufwächst und somit später die Zucht- und Schlachtreife erlangt. Zeit ist einer der entscheidenden Faktoren in der Produktqualität.

Wagyu-Fleisch besitzt einen viel höheren Anteil an intermuskulärem Fett, mit höherem Anteil an Omega-3-Fettsäuren.
Als Landwirt mit Leib und Seele verließ sich Werner Hofer nicht auf die japanische Art der Aufzucht. Die dortigen Wagyu-Rinder werden in Ställen gehalten und mit Kraftfutter ernährt. Hofer fand eine biodynamische, einzigartige Alternative und gibt seinen Rindern ein ganz besonderes „Kraftfutter“ made in Oberndorf zu fressen. Im Sommer gibt es vorwiegend frisches Gras von den grünen Weiden, im Winter erhalten die Tiere belüftetes Bio-Heu.  „Wir bestreiten einen biologischen, nachhaltigen Weg – das zeigt z.B. auch der Preis als Landessieger Nachhaltigkeit im Jahr 2015 – und geben den Tieren die Zeit die sie benötigen, um hochwertiges und gesundes Fleisch aufbauen zu können. „Wir schlachten ausschließlich ausgewachsene, ausgereifte Tiere“, unterstreicht Werner Hofer seine Philosophie.

Der Wagyu-Pionier ist nicht nur ein Sachen Aufzucht von Rindern ein ausgewiesener Experte - er kann den Kunden auch praxisnahe Tipps zur weiteren Verarbeitung seiner Delikatesse geben: „Beim Zubereiten der Speisen ist auf den geringeren Schmelzpunkt des hochwertigen Fettes zu achten“, weiß Hofer. Nicht nur der Verein „Grill-ABC“ schwört auf den Wagyu-Geschmack, viele Kunden schätzen ihn, den „Kaviar des Fleisches“. Eine Kostprobe gab es vor Kurzem im Rahmen von „Alm Unplugged“ auf der Neuhögenalm in der Kelchsau.
Infos & Produkte: hofer-biowagyu.at

Bild: Familie Hofer leistete Pionier-Arbeit in Sachen edles Rindfleisch. Foto: Stefan Wörgetter

 
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