03.03.2022
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Das erste Festival fast „wie früher“

Das zweite Wochenende nach Wegfall fast aller Corona-Maßnahmen steht in St. Johann im Zeichen von artacts. Die Besucher erwartet eine Festival-Stimmung fast „wie früher“.

St. Johann | 2020 war das artacts Festival die letzte Groß-Veranstaltung, welche vor dem ersten Lockdown noch stattfand. Zwei Jahre später kann mit dem Festival für Jazz und improvisierte Musik die wiedergewonnene Freiheit genossen werden – fast wie früher, denn mit 5. März fallen alle Corona-Maßnahmen für Veranstaltungen weg. „Wir empfehlen aber trotzdem das Tragen einer Maske  und werden den Saal nicht mit Leuten vollpferchen. Keiner soll sich bei uns unsicher fühlen“, schicken die Veranstalter Karin Girkinger und Hans Oberlechner voraus.

Weltgrößen der Szene in St. Johann zu Gast
Ohne Auflagen, mit einem Glaserl in der Hand den Musikern aus aller Welt lauschen oder auch tanzen, wenn einem danach ist, kann man von 11. bis 13. März. Artacts bringt Größen des Jazz und der improvisierten Musik nach St. Johann.

Fotoausstellung
Zur Einstimmung auf das Festival wird am Donnerstag, 10. März, um 19 Uhr, die Fotoausstellung „Note a Margine“ des italienischen Fotokünstlers Luciano Rossetti eröffnet. Er präsentiert in der St. Johanner Museums-Galerie etwas andere Einblicke in die Musikszene.
Die Konzerte starten in der Alten Gerberei am Freitagabend. Zu hören sind alte Festival-Bekannte wie Irene Kepl (Violine), aber auch Festival-Neulinge wie Christian Lillinger. „Er feiert seine Premiere in St. Johann und ist ein großer Star am Schlagzeug“, erklärt Oberlechner.

Jeden Abend ein bunter Mix an Musik
Insgesamt elf Formationen sind im Rahmen des Festivals allabendlich ab 19 Uhr in der Alten Gerberei  zu hören. „Mal laut, mal leise – wir haben an jedem Abend ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt“, schildert Oberlechner. Am meisten freut er sich selbst auf das „Humanization Quartett“, welches am Sonntag als letzte Band auftritt. „Das wird ein gewaltiges Ende.“ Neben dem umfangreichen Konzertprogramm in der Gerberei gastieren die Musiker auch wieder auswärts. So findet ein musikalisches Kunstgastspiel in der Galerie Kunstwerk statt. Für die ganz Kleinen lädt Katharina Ernst zu „Lauschen & Plauschen“ Familien mit Kindern von 0-3 Jahren in das Jugendzentrum ein.

Installation „Laut Schweigen“
Am Sonntag wird die DVD „Laut Schweigen“, eine Oper, die unter der Federführung von Irene Kepl in Zusammenarbeit mit dem Gesangsensemble ChorArt St. Johann entstanden ist, im Rahmen einer Installation in der St. Johanner Homebase präsentiert.
Auf die beliebten Mini-Konzerte in den „Soundcabs“, die sonst im Rahmen des Festivals immer für Furore sorgten, wird heuer bewusst noch verzichtet. „Wir hoffen, dass wir mit unseren Soundcabs 2023 wieder starten können“, erklärt Karin Girkinger. Die Veranstalter freuen sich bereits über einen regen Vorverkauf: „Jetzt kann eigentlich fast nichts mehr schiefgehen.“ Johanna Monitzer

Bild: Hans Oberlechner und Karin Girkinger haben ein  Festival-Programm zusammengestellt, welches sich sehen lassen kann. Foto: Monitzer

artacts ´22 - Überblick über das Programm
Donnerstag, 10. März: 19 Uhr Eröffnung Fotoausstellung „Note a Margine“ von Luciano Rossetti in der Galerie Museum St. Johann.
Freitag, 11. März: ab 19 Uhr Konzerte in der Alten Gerberei mit „gNYXe“, „Punkt. Vrt. Plastik“, „Zimt“ und „Sestetto Internazionale“.
Samstag, 12. März: 15 Uhr „Lauschen & Plauschen“ mit Katharina Ernst im JUZ St. Johann; 16 Uhr Musik und Kunst in der Galerie Kunstwerk; ab 19 Uhr Konzerte in der Alten Gerberei mit „Gard Nilssen‘s Aocustic Unity“, „Also“, „Cut Trio“ und „Dikeman/Schwerdt/Lillinger“.
Sonntag, 13. März: ab 14 Uhr Installation „Laut Schweigen“ in der Homebase; ab 19 Uhr Konzerte in der Alten Gerberei mit „Knarr“, „Czajka & Puchacz“ und „Humanization Quartett“.
Informationen und Reservierungen unter www.artacts.at

 
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