08.01.2021
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Das Smartphone als Skikarte

Am Kitzbüheler Horn startete die Bergbahn Kitzbühel am 4. Jänner das zukunftsweisende Pilotprojekt „Handyticket“ gemeinsam mit SKIDATA Austria. Die Idee hinter dem Projekt: App installieren und das gewünschte Liftticket herunterladen. Mit der aktivierten App wird das Smartphone somit zu einer 100-prozentig digitalen Alternative zur herkömmlichen KeyCard.

Kitzbühel | KitzSki beweist erneut Pioniergeist, dieses Mal in Sachen Digitalisierung. SKIDATA, international führend für Zutrittslösungen, hat eine digitale Form des Lifttickets entwickelt – als zeitgemäße Alternative zum herkömmlichen Liftticket. „Dieses Projekt hält Schritt mit den Bedürfnissen der heranwachsenden Skifahrer-Generation. Das Handyticket spricht zuerst vor allem Digital Natives und technisch interessierte Menschen an. Mittelfristig wird das Smartphone aber auch hier seinen Platz einnehmen“, so Anton Bodner, Vorstandsvorsitzender der Bergbahn Kitzbühel.

„Just in Time“-Gedanke und Flexibilität
Das Smartphone ist zu einem wichtigen Hilfsmittel geworden, das verschiedene Formen der Kommunikation ermöglicht und auch die Gestaltung des Alltags bzw. der Freizeit erleichtert. „Immer häufiger erfolgt die Kaufentscheidung – auch beim Skifahren – spontan. Mit dem Handyticket erweitern wir die zeitliche und räumliche Flexibilität für unsere Gäste,“ erklärt BAG-Vorstand Christian Wörister. Wer das Handyticket benutzt, spart sich den Weg zur Kasse und die damit verbundene Wartezeit.
Wie funktioniert das Handyticket? Erster Schritt: „Mobile Flow by Skidata“-App herunterladen (verfügbar im Google Play Store und im Apple App Store). Zweiter Schritt: Benutzerfreundliche Einführungsschritte befolgen. Dritter Schritt: Ticket im Webshop unter shop.kitzski.at kaufen und herunterladen. Vierter Schritt: Internetverbindung sicherstellen (Gäste können das WLAN von KitzSki kostenlos nutzen). Fünfter Schritt: Mobile Flow App aktiviert lassen. Sechster Schritt: Smartphone in eine Jackentasche – auf der linken Seite (zum Beispiel des Skianoraks) stecken und wie gewohnt durch das Drehkreuz gehen.

„Die Erfahrungswerte dieses Pilotprojekts am Kitzbüheler Horn sind von Bedeutung für die Zukunft. Wir sind stolz, diese Technologie gemeinsam mit SKIDATA weiterzuentwickeln. Die ersten Feldtests von SKIDATA haben bereits ergeben, dass die Mobile Flow Solution einwandfrei funktioniert“, so Walter Astl, BAG-Vorstand.
Franz Holzer, Geschäftsführer von SKIDATA Austria, betont: “Unser Fokus liegt immer darauf, Wintersport angenehmer und sicherer zu machen und den Gästen noch mehr Spaß zu bieten. Mit dem Skipass auf dem Handy machen wir es noch einfacher, das Skifahren zu genießen. Kitzbühel ist für den weltweit ersten Einsatz der Mobile Flow Solution der perfekte Partner. Ich wage vorauszusagen, dass sich in den nächsten drei bis fünf Jahren immer mehr Bergbahn-Betreiber für diese digitale Alternative zum klassischen Skipass interessieren werden, denn mehr herzliches Willkommen an junge Gäste geht nicht.“ Die offene und modulare Architektur von SKIDATAs Management Software Summit.Logic unterstützt ab Version 3 aufwärts die Integration der Mobile Flow Solution. In den Auswertungen der Bergbahnbetreiber werden die digitalen Skipässe selbstverständlich ebenfalls berücksichtigt. Bestehende SKIDATA Zutritts-Systeme können einfach erweitert werden, so dass der parallele Betrieb von digitalen Skipässen und RFID-Karten problemlos möglich ist.

Bild: Martin Haidacher (Manager Innovation, SKIDATA), Anton Bodner, Andreas Werlberger (Betriebsleiter Kitzbüheler Horn), Walter Astl, Stefan Niedermühlbichler und Mag. Christian Wörister (v.l.). Foto: KitzSki

 
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