31.12.2022
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Budget einstimmig abgesegnet

Mit fast 40 Millionen Euro hat die Gemeinde St. Johann das höchste Budget im Bezirk. Die größten finanziellen Brocken sind die Sanierung des Koasastadions sowie die Erweiterung des Feuerwehrhauses.

St. Johann | Es war nahezu eine historische Budgetsitzung, die am vergangenen Dienstag in St. Johann über die Bühne ging – GV Melanie Hutter ist seit den Gemeinderatswahlen neue Finanzreferentin und präsentierte ihren ersten Budgetentwurf. Sein letztes Budget stellte hingegen Hans Hauser vor. Nach seinem zwanzigsten Haushaltsvoranschlag verabschiedet er sich in den Ruhestand. Und hinterlässt eine finanziell stabile Gemeinde.
Das Gesamtvolumen des Budgets liegt bei rund 39,3 Millionen Euro und damit um etwa 3,8 Millionen Euro über dem Kitzbühels. Was auch an der höheren Einwohnerzahl der Marktgemeinde liegt.

Melanie Hutter zeigte sich mit dem vorliegenden Voranschlag und der finanziellen Lage der Gemeinde zufrieden, betonte jedoch, dass man erneut vorsichtig budgetiert habe. Auch im kommenden Jahr stehen zahlreiche Investitionen an. Zum Teil sind es auch Projekte, die über mehrere Jahre geplant sind.
Der größte finanzielle Brocken ist die Sanierung des Koasastadions. Insgesamt wird das Projekt mit rund sieben Millionen Euro zu Buche schlagen, im kommenden Jahr sind vorerst 100.000 Euro veranschlagt.

Länger schon geplant ist der Zubau des Feuerwehrhauses, für das bereits im Jahr 2023 rund drei Millionen Euro vorgesehen sind. Weitere Projekte sind die Erweiterung der Volksschule (2,5 Millionen Euro, Baustart 2024); Sanierung einiger Wohnhäuser (1,5 Millionen Euro, Beginn 2024); der Brandschutz beim Schulinternat Sonnenhof (500.000 Euro) sowie die Realisierung des Radwegs Richtung Going (600.000 Euro). Die Finanzierung der Projekte wird zum einen aus dem Haushalt, zum anderen mittels Darlehen gestemmt.
Bei den Einnahmen dürfte die Kommunalsteuer mit prognostizierten 4,8 Millionen Euro ansteigen, aus der Gemeindemilliarde dürfte rund eine Million Euro in die St. Johanner Kassen fließen. Rund 1,3 Millionen Euro Grundsteuer B sind im Voranschlag kalkuliert. Die Zweitwohnsitzabgabe dürfte 120.000 Euro und die Ertrags- anteile 6,46 Millionen Euro ausmachen. Alle Gemeinderäte und alle Ausschüsse hätten vernünftig, effizient, realistisch und mutig zum Zustandekommen beigetragen, freute sich Bgm. Stefan Seiwald. Die Abstimmung war einstimmig. Margret Klausner

Bild: Die Gemeinde St. Johann steht finanziell gut da – das verdeutlicht auch das Budget für das kommende Jahr. Foto: Klausner

 
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