18.11.2021
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Brauchtum für die gute Sache

Der Trachtenverein Kirchberg spendete den Erlös vom „Oimarafohrn“ zugunsten Brixentaler für Brixentaler.

Kirchberg | Das Almererläuten im Brixental geht auf einen heidnischen Brauch zurück, der die bösen Geister austreiben und die Heimkehr von der Alm beschließen soll. Traditionell ziehen Männer am Vorabend des Martini-Tages durch den Ort und lassen den Klang der großen Kuhglocken erschallen. Auf ihrem Weg werden sie dabei von Wirtsleuten gestärkt und von der Bevölkerung mit Spenden unterstützt.

Auch in diesem Jahr waren die „Oimarafohra“ vom Trachtenverein Kirchberg wieder unterwegs. Um mehr Menschen zu erreichen und damit den Spendenerlös zu erhöhen, wurde, wie schon in den Jahren zuvor, der Samstag vor dem Martini-Fest als Termin festgelegt. Auf ihrem Weg vom Ortskern in Kirchberg bis nach Aschau im Spertental trafen die Mitglieder des Trachtenvereins auf viele spendenfreudige Einheimische.

1.000 Euro gespendet
Im Rahmen einer kurzen Rast in der arena365 durfte Claudia Schermer im Namen der Brixentaler Kaufleute eine Spende in Höhe von 1.000 Euro zugunsten Brixentaler für Brixentaler übergeben. Das Geld, welches ausschließlich einheimischen Familien und Notleidenden zugutekommt, wird in der Vorweihnachtszeit noch einem guten Zweck zugeführt.

Die Gemeinschaft der Brixentaler bedankt sich bei den „Oimarafohra“ für die neuerliche Spende und die Aufrechterhaltung dieses Brauchtums. Nähere Informationen zum Sozialprojekt Brixentaler für Brixentaler sowie die Spendenkontonummer finden Interessierte online unter www.derbrixentaler.at

Bild: Mit den Kuhglocken zogen die Mitglieder des Trachtenvereins vom Ortskern Kirchberg nach Aschau.Foto: privat

 
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