04.06.2021
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Ankommen – durchatmen – genießen

Die Bergbahn Hopfgarten/Itter hat kräftig investiert. Für die Realisierung des Projektes Slavistabahn samt Technikzentrum und Speichersee wurden 25 Millionen Euro investiert. Mit den neuen 10er Panoramagondeln von Doppelmayr erreicht man nun auch im Sommer die Kleine Salve leicht.

Itter | Die Freude auf den Sommer ist groß, schließlich werden laufend Maßnahmen zurückgenommen und man bewegt sich in Richtung „neue Normalität“. Den Start in die Sommersaison nutzte der Tourismusverband Kitzbüheler Alpen Brixental, um gemeinsam mit der SkiWelt und den Vertretern von der Kraftalm, dem Salvistastadl und Sport Okay – die Betriebe rund um die neue Salvistabahn – einen Einblick in das Geschaffene zu gewähren.

Neue Bahn mit Technikzentrum & Speichersee
Seit vergangenen Winter fährt die neue Salvistabahn von Itter hinauf auf die Kleine Salve. Bis das Projekt umgesetzt werden konnte, dauerte es fünf Jahre. Fast wäre der Baustart jedoch an der Corona-Pandemie gescheitert. „Wir haben lange überlegt, ob wir uns diese Investition leisten können“, erzählt Gesellschafter Anton Pletzer. Doch man fasste Mut und investierte.
Die neue Doppelmayr 10er Gondelbahn mit Mittelstation löste die Salvistabahn aus dem Jahr 1986 ab. „Wir haben die gesamte Anlage nur mit einer Materialseilbahn gebaut. Hubschrauber kamen bei uns nicht zum Einsatz“, blickt Geschäftsführer Friedl Eberl zurück. Die Zweisektionsbahn benötigt nur einen Antrieb, der in der Mittelstation untergebracht ist. Zudem wurden etwas unterhalb der Bergstation ein neuer Speichersee für die verbesserte Beschneiung und ein zugehöriges Technikzentrum mit Garagierung für die Pistengeräte errichtet.

In wenigen Monaten wird man die Spuren der Arbeiten nicht mehr sehen. 6.000 Büsche wurde gepflanzt, der Bereich rund um den Speichersee wird in eine Almlandschaft verwandelt und die aufgerissenen Grasnarben sind am verheilen. Die Wasen wurden sorgfältig angehoben und nach Abschluss der Arbeiten wieder eingesetzt.  

Mit dem durchgehenden Sommer- und Winterbetrieb ermöglicht die neue Salvistabahn Itter einen ganzjährigen Zugang zum Ausflugsziel auf der Kleinen Salve. Die Devise im Sommer lautet: Ankommen – durchatmen – genießen. Das Naherholungsziel bietet unglaubliche Aussichten. Das nah gelegene Brixental und weite Inntal sowie der imposante Wilde Kaiser und die Hohe Salve nebenan, bieten ein wunderbares 360 Grad Panorama. Die Kleine Salve ist ein idealer Ausgangspunkt für gemütliche Wanderungen in alle Himmelsrichtungen. „Wir werden den Berg nicht inszenieren“, verspricht Friedl Eberl.
Derzeit gibt es noch Sonderfahrten, wie zum Beispiel zu Fronleichnam. Der durchgehende Sommerbetrieb startet am 3. Juli und geht bis in den Oktober.

Sportshop und Depot
Im Bereich der Talstation gibt es ein Sportgeschäft von Intersport Okay, das mit Trendthemen und Service überzeugt. Zudem werden im Sommer wie Winter Sportgeräte im Verleih angeboten.

Salvista Stadl mit Niederseilpark
Die Geschichte des Salvista Stadl begann mit einem Après Ski Lokal, das sich zu einer gemütlichen Skihütte entwickelte. Patrizia und Leonel Magalhaes da Silva haben nun das Lokal vergrößert und um einen Niederseilgarten erweitert. Der „Salvista Garten“ wartet mit vielen Balancier- und Kletterstationen und einem Eurotramp-Trampolin auf alle Entdecker.

Kraftalm wurde zum Hotel am Berg
Die Kraftalm ist schon lange ein beliebtes Ausflugsziel. Seit 111 Jahren ist sie Heimat der Familie Hölzl und wird in der fünften Generation geführt. Das von den Schwestern Marion und Evelyn geführte Berg­hotel bietet 29 liebevoll eingerichtete Zimmer, Lofts und Suiten. Seminarräumlichkeiten und kuschelige alpine Stuben lassen keinen Wunsch mehr offen. Elisabeth M. Pöll

Bild: Für das Projekt der Salvistabahn samt Speichersee und Technikzentrum wurden 25 Millionen Euro investiert. Foto: Carmen Sitzmann

 
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