21.01.2021
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„Aktion scharf!“ am Wochenende

Die Hahnenkammrennen finden das erste Mal in ihrer Geschichte ohne Zuseher statt. Die anhaltende Coronakrise lässt die Veranstalter des Kitzbüheler Ski Clubs auch keine andere Wahl. Die Stadt rüstet sich dennoch mit erhöhter Polizei- und Security-Präsenz. Für Bürgermeister Klaus Winkler gilt an allen drei Renntagen „Aktion scharf“.

Kitzbühel | KSC-Präsident Michael Huber appelliert seit Tagen und Wochen an alle rennbegeisterten Skisportfans mit den Worten „Bleiben Sie zuhause!“ Die Rennen werden definitiv ohne Zuseher stattfinden. Es wird auch keine Tribünen und keinen VIP-Bereich geben. Entlang der Rennstrecken wird eine Freihaltefläche dafür sorgen, dass sich niemand der Streif nähern kann. Zudem werden die Familienstreif und die Kampen-Talabfahrt für Skifahrer gesperrt.

Ebenso rigoros wird in der Stadt vorgegangen. Bürgermeister Klaus Winkler hat für das Rennwochenende eine „Aktion scharf!“ ausgerufen. „Wir erhöhen in der Innenstadt und im Stadtpark die Polizeipräsenz“, erklärt der Bürgermeister. Zudem werden Securities für Ruhe in der Stadt sorgen. „Es wird in der ganzen Stadt auch keine Verkaufsstände geben“, stellt Bürgermeister Winkler klar, dass es sich für niemanden lohnt, für die Rennen nach Kitzbühel anzureisen. „Machen Sie es sich zuhause vor den Bildschirmen gemütlich, da entgeht Ihnen nichts“, meint Bürgermeister Winkler in Richtung Zuseher.
Sowohl die Stadt wie auch der Kitzbüheler Skiclub sind für das Rennwochenende gerüstet. „Auch wenn es heuer keine Zuseher vor Ort geben wird, so freuen wir uns dennoch auf spannende Rennen“, so Winkler. Nächstes Jahr werde es dann sicher wieder ein Hahnenkammrennen wie gewohnt und mit vielen Zusehern geben.  

Bild: In der Kitzbüheler Innenstadt wird es ruhig bleiben, darauf achten auch Polizei und Security. Foto: Pöll

 
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