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Kitzbüheler Anzeiger
05.06.2023
News  
 

AK: 20 Prozent mehr Beratungen

Die Arbeiterkammer-Bezirksstelle Kitzbühel zog Bilanz über das abgelaufene Jahr. 2022 stieg die Anzahl der Beratungen gegenüber dem Vorjahr um 20 Prozent auf insgesamt 11.300.
 
Kitzbühel | Die Krisen der vergangenen Jahre spiegeln sich in der Beratungsbilanz der Arbeiterkammer Kitzbühel wider. Egal, ob persönlich, telefonisch oder schriftlich: Insgesamt wurden ca. 11.300 Beratungen im Jahr 2022 durchgeführt, wie Bezirksstellen-Leiter Christian Pletzer auf Nachfrage des Anzeigers erläutert. Das bedeutet ein Plus von 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr und zeigt, so Pletzer: „die Notwendigkeit und Bedeutung der von der AK Tirol vor Ort angebotenen Leistungen.“

Die meisten Mitglieder-Anfragen gab es beim Thema Arbeitsrecht, danach folgen Sozialrecht, Konsumentenschutz und Wohnrecht. „Der Großteil der Interventionen konnte zum Wohle der Mitglieder außergerichtlich bereinigt werden. Gab es kein Einlenken der Gegenseite, mussten die Ansprüche auf gerichtlichem Wege durchgesetzt werden. In den Kernkompetenzen Arbeits- und Sozialrecht sind im Berichtszeitraum 101 neue Rechtsschutzfälle entstanden“, gibt die AK Auskunft. So gelang es der Bezirkskammer im Jahr 2022, rund  950.000 Euro für die Mitglieder einbringlich zu machen. Auch 2022 war noch von den Nachwehen der Corona-Kurzarbeit geprägt. Außerdem standen unter anderem die Kontrolle der Lohn- und Gehaltsabrechnungen, Informationen zur Auflösung von Dienst- und Lehrverhältnissen sowie die Prüfung von Dienstverträgen im Fokus. Nach wie vor sind Beratungen im Bereich Pensionen, Schwerarbeit oder auch Pflegegeld gefragt.

Sorge wegen Teuerung

„Im Krisenjahr 2022 war es uns im Zuge der Beratungen besonders wichtig, neben rechtlichen Auskünften auch auf die Sorgen und Ängste der Hilfesuchenden einzugehen und die individuell beste Lösung zu finden“, unterstreicht Pletzer. Abschließend betont der AK-Bezirksstellenleiter: „Die Teuerung machte nicht nur armutsgefährdeten Menschen zu schaffen – diesbezüglich gab es eine Reihe von Anfragen zu Unterstützungsleistungen wie Klima- und Anti-Teuerungsbonus, Langzeit-Kurzarbeit-Bonus, Energiekostenausgleich, etc.“ Elisabeth Galehr/KA

Bild: Christian Pletzer von der AK Kitzbühel gab Einblick in die Beratungszahlen des abgelaufenen Jahres in der Bezirksstelle. Foto: Galehr/Archiv

 
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