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Kitzbüheler Anzeiger
17.10.2023
News  
 

200 neue Tafeln weisen den Weg

Der Brixentaler und der Leukentaler Radweg kreuzen sich auf Kitzbüheler Gemeindegebiet, doch eine einheitliche Beschilderung der beiden Routen hat bisher gefehlt. In einem weiteren Schritt wird das innerstädtische Radwegenetz überarbeitet.

Kitzbühel  | Große Schilder wechselten sich mit kleinen und teilweise veralteten Wegweisern ab und ortsunkundige Radler vermissten oftmals die notwendigen Entfernungsangaben: Wer jemals auf den überregionalen Radrouten durch das Brixental (Nr. 21, Wörgl - Kitzbühel) oder das Leukental (Nr. 20, Kössen - Jochberg) nach Kitzbühel unterwegs war, weiß, dass im Stadtgebiet die Orientierung anhand von Wegweisern keine einfache Sache war. „Mit den Jahren ist ein regelrechter Schilderwald entstanden, der ab jetzt der Vergangenheit angehört“, freut sich Grün-Gemeinderat Rudi Widmoser. „Für die überregionalen Routen haben wir das Radwege-Leitsystem nach den Vorgaben des Landes erfolgreich umgesetzt.“

Kein einfaches Vorhaben, wie Widmoser und Markus Rettenwander, Leiter der Abteilung Tiefbau im Kitzbüheler Bauamt, befinden. Sie haben sich Hilfe vom Radweg-Experten Roland Schneider geholt und nicht nur die Gesamtsituation evaluiert, sondern auch mehr als 200 neue Tafeln für die überregionalen Routen auf Kitzbüheler Gemeindegebiet aufgestellt. Im Frühjahr sollen außerdem entsprechende Bodenmarkierungen folgen.

In einem weiteren Schritt wird das innerstädtische Radwegenetz überarbeitet. „Schiebestrecken sollen ausgewiesen  und Lösungen für Problemstellen gefunden werden. Ziel ist, die Radlerströme durch die Stadt zu lenken“, erklärt der Grün-Gemeinderat, dem sogar die Aufstellung von Radboxen, zum Parken hochwertiger Bikes, im Stadtzentrum vorschwebt. Dies soll Hand in Hand mit dem Konzept für eine verkehrsberuhigte Innenstadt erfolgen. Alexandra Fusser

Bild: Mehr als 200 Tafeln wurden erneuert und an die vom Land Tirol angegebenen Standards angepasst:  Im Bild (von links): Radexperte Roland Schneider, Markus Schweinester (Stadtbauhof) und  Gemeinderat Rudi Widmoser. Foto: Fusser

 
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