16.08.2021
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1,2 Millionen für Breitband

Für den Breitbandausbau fließen 1,2 Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket des Landes in den Bezirk Kitzbühel. Damit werden Glasfaserprojekte von zehn Gemeinden unterstützt. Tirolweit fließen 9,5 Millionen in den Breitbandausbau.

Bezirk | Die Corona-Pandemie hat gezeigt, wie wichtig giga­bitfähige Glasfasernetze in den Regionen sind – egal ob es um Homeoffice, Homeschooling oder die Digitalisierung der Wirtschaft geht. Die Krise hat jedoch auch die finanzielle Situation der Gemeinden spürbar belastet. „Um sie bei ihren Investitionen in die flächendeckende Glasfaserinfrastruktur noch intensiver zu unterstützen, stellt das Land Tirol jetzt im Rahmen des Konjunkturpakets 2020/21 zusätzlich rund 9,5 Millionen Euro zur Verfügung. Davon entfallen rund 1,2 Millionen Euro auf den Bezirk Kitzbühel“, informiert Digitalisierungslandesrat Anton Mattle.

Bund kündigte weitere Breitbandmilliarden an
Der Bund hat im vergangenen Frühjahr eine weitere Breitbandmilliarde angekündigt. Die neuen Förderrichtlinien befinden sich derzeit in Ausarbeitung. Voraussichtlich im Herbst können die Gemeinden wie bereits in der Vergangenheit ihre Projekte einreichen. „Mit den zusätzlichen Landesmitteln aus dem Konjunkturpaket stellen wir sicher, dass die Gemeinden ihre Ausbaupläne bereits jetzt umsetzen können und diese nicht in der Schublade bleiben“, so Mattle.

Chancengleichheit von Land und Stadt
Beim Breitbandausbau in den Regionen gehe es vor allem um Chancengleichheit und ein Zusammenwachsen von Land und Stadt, weiß LR Mattle, der als langjähriger Bürgermeister von Galtür auch die Herausforderungen beim Ausbau in den Gemeinden kennt. Der Wirtschafts- und Digitalisierungslandesrat betont: „Das Hochleistungsinternet ist der Garant dafür, dass die Digitalisierung im ländlichen Raum funktioniert und unsere Betriebe auch abseits der Ballungszentren die Möglichkeit haben, zu Wirtschaften und Arbeitsplätze zu schaffen bzw. abzusichern. Leistungsfähige Glasfasernetze sind ein standortrelevanter Faktor.“

Erfolgreiche Breitband­offensive des Landes
Seit dem Jahr 2014 unterstützt die Breitbandoffensive des Landes Tirol die heimischen Gemeinden im Rahmen der Breitbandoffensive mit jährlich zehn Millionen Euro bei der Schaffung von nachhaltigen, öffentlichen Glasfaserinfrastrukturen. Bis 2023 stellt das Land Tirol damit insgesamt 100 Millionen Euro für den Ausbau des ultraschnellen Internets mit zukunftsfähigen Glasfaserleitungen zur Verfügung. In rund 200 Projekten von Gemeinden und Planungsverbänden werden derzeit Glasfasernetze und Zubringer errichtet. Über 78 Millionen Euro sind bisher aus Landesmitteln in den Breitbandausbau geflossen. Daneben konnten noch über 54 Millionen Euro an Bundesmitteln für Tirol abgeholt werden.

Bild: Im Tiroler Konjunkturpaket sind 9,5 Millionen Euro für den Breitbandausbau vorgesehen. Wie Digitalisierungslandesrat Anton Mattle informiert, fließen davon 1,2 Millionen in den Bezirk Kitzbühel. Foto: Land Tirol/Die Fotografen

Daten & Fakten - Zehn Gemeinden gefördert
Konkret werden mit den zusätzlichen Bereitband-Mitteln aus dem Konjunkturpaket 2020/21 die Glasfaserprojekte von zehn Gemeinden im Bezirk Kitzbühel gefördert, nämlich von Aurach, Fieberbrunn, Itter, Jochberg, Kirchberg, Kirchdorf, Kössen, Schwendt, St. Jakob, St. Ulrich und dem Planungsverband 31 Brixental.

 
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