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23.05.2022
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eCarsharing wird nachgebessert

Das eCarsharing der Stadtwerke Kitzbühel entspricht den Kriterien moderner, effizienter und umweltfreundlicher Mobilität. Nach gut einem Jahr Betrieb lässt sich ein positives Resümee ziehen. Das bestehende Angebot soll optimiert werden.

Kitzbühel | Die Umwelt schonen und Geld sparen, aber trotz des Verzichts auf den eigenen Pkw mobil bleiben: Diese Möglichkeit bietet modernes eCarsharing, das einen wichtigen Baustein auf dem Weg zur Energiestrategie „Tirol 2050 energieautonom“ darstellt. Schon jetzt gibt es landesweit 22 Standorte mit insgesamt 28 Fahrzeugen, davon jeweils zwei in Kitzbühel und Kirchberg.

Mit zwei sogenannten „flos“, dabei handelt es sich um Pkw der Marke Peugeot, Type e-208, setzen die Stadtwerke Kitzbühel seit April 2021 auf moderne und unkompliziert buchbare Mobilität. Eines der beiden Elektroautos ist seither an der Trafostation, Bereich Einfangweg, stationiert.

Ein „flo“ übersiedelt bald zum Bahnhof
Der zweite „flo“, aktuell noch beim Betriebsgebäude der Stadtwerke zu finden, wird demnächst auf den Kundenparkplatz der Sparkasse am Bahnhof übersiedeln, wie Stadtwerke-Chef Jörg Kickenweitz berichtet. Auf diese Weise will man dafür Sorge tragen, dass Kunden, die mit der Bahn oder dem Bus anreisen, den Kitzbüheler „flo“ nutzen können. Für Inhaber einer VVT-Jahreskarte bietet sich damit noch ein weiterer Vorteil: Sie können sich die Berechtigung der eCarsharing-Angebote „Bee Car“ und „floMOBIL“ dazu buchen lassen.

Nach gut einem Jahr Betrieb zieht Jörg Kickenweitz ein positives Resümee. „Unsere beiden Elektroautos verbrauchen im Winter bei sehr sportlicher Fahrweise 23 kWh pro 100 Kilometer, das entspricht nur 2,3 Liter Diesel“, erläutert der Stadtwerke-Chef. Der reduzierte Verbrauch soll aber nicht zum Gasgeben anregen, wie Kickenweitz betont, sondern „zum noch sparsameren Fahren und zu einem verantwortungsvollen Einsatz der Ressourcen“. Gleichzeitig werde aufgezeigt, dass „E-Mobilität“ weitaus effizienter ist, als die bis dato verwendeten Verbrenner“.

Mit einer Akkuladung nach Innsbruck und retour
Die Wahl der Fahrzeuge habe sich daher als „goldrichtig“ herausgestellt, sagt der Stadtwerke-Chef. Nicht nur, weil die laufenden Gebühren für die Stadtwerke wie auch für die Nutzer kostengünstig sind, sondern weil die beiden „flos“ auch über einen weiteren Aktionsradius bei sparsamem Verbrauch verfügen. Kickenweitz: „Die Fahrt von Kitzbühel nach Innsbruck und retour ist mit nur einer Akku-Ladung gut zu bewältigen.“

Für Kunden der Stadtwerke, die das Angebot des eCarsharings nützen möchten, ist Bianca Verhonik die erste Ansprechperson, Irene Baumann steht ihr dabei mit Rat und Tat zur Seite. Die beiden sind für Einschulung und Aktivierung zuständig und sie sprühen außerdem vor Ideen, um die Bevölkerung für das eCarsharing zu begeistern. Ihr Appell ergeht an alle Nutzer: „Unsere Autos sind immer top in Schuss, trotzdem bitten wir  alle Nutzer, auf die  Fahrzeuge so aufzupassen, als wären es die eigenen.“

Eine besondere Herausforderung im ersten Carsharing-Jahr war der „Winterdienst“, der aber mit Hilfe des Stadtwerke-Teams gut gemeistert werden konnte. Das leidige Schneeschaufeln rund ums Auto wird beim neuen Standort in Bahnhofsnähe entfallen: Hier gibt es ein Carport.

Rasches Nachtanken am Kapser Kreisel
Und noch eine gute Nachricht gibt es zu verkünden: In den beiden Kitzbüheler floMOBILS wird künftig eine Ladekarte hinterlegt, mit der nicht nur die Ladestation vom Standplatz freigegeben wird, sondern auch am Schnell-Ladeplatz am Kapser Kreisel nachgetankt werden kann, sofern das Auto noch nicht zur Gänze geladen ist.
Künftigen Nutzern will man den Einstieg in das Carsharing  so unkompliziert wie möglich gestalten: Anmeldungen ergehen online oder sind auch bei den Stadtwerken möglich. Dort wird auch noch der Führerschein geprüft (Sichtprüfung) und schon hält man eine Mobilitätskarte in Händen. Alexandra Fusser

Bilder: Ein floMOBIL ist im Bereich Einfang abgestellt, das zweite Elektro-Car wird von den Stadtwerken bald in die Nähe des Bahnhofs übersiedeln. 
Ansprechpartner für eCarsharing: Gerhard Dummeldinger, Irene Baumann, Bianca Verhonik, Jörg Kickenweitz und Udo Hausberger (von links). Fotos: Stadtwerke

 
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