
Strahlende Gesichter bei den erfolgreichen Schwimmern des WSV St. Johann: Heidi Brenner, Sissi Brenner, Mara Seiwald, Marlies Brenner, Leonie Fuchs und Thomas Tiefenbacher
Schwimmer überzeugen bei Austrian Open
Drei Tage lang stand die Panorama Badewelt ganz im Zeichen des Schwimmsports. Ende Juli war der WSV St. Johann Gastgeber der Austrian Open des Österreichischen Schwimmverbandes (OSV). 36 Vereine aus Österreich, Ungarn, Frankreich, der Schweiz, Großbritannien, der Slowakei, Tschechien und Schweden folgten der Einladung.
Für zusätzliche sportliche Klasse sorgten einige Profischwimmer, die den Wettkampf als Generalprobe für die bevorstehende Europameisterschaft in Paris nutzten. Aber auch der gastgebende WSV war mit einem starken Aufgebot vertreten. Sieben Aktive aus der Leistungsgruppe sowie zwei Masters-Schwimmerinnen stellten sich der Konkurrenz. Gewertet wurde ausschließlich in der Allgemeinen Klasse, eine eigene Jahrgangswertung gab es nicht.
Sissi Brenner holt kompletten Medaillensatz
Für das herausragende Ergebnis aus St. Johanner Sicht sorgte Sissi Brenner. Bei sechs Starts schwamm sie gleich dreimal auf das Podest. Über 200 Meter Brust holte sie Gold, über 400 Meter Lagen Silber und über 100 Meter Brust Bronze. Dazu kamen ein vierter Rang über 200 Meter Lagen, Platz fünf über 400 Meter Freistil und Rang acht im 50-Meter-Brust-Sprintfinale.
Auch Marlies Brenner überzeugte bei einem umfangreichen Programm mit sieben Disziplinen. Ihre besten Ergebnisse waren Rang vier über 200 Meter Rücken und Platz sechs über 200 Meter Lagen. Leonie Fuchs schaffte es ebenfalls in ein Sprintfinale und belegte über 50 Meter Rücken den siebten Platz.
Mara Seiwald erreichte unter anderem achte Plätze über 800 Meter Freistil und 200 Meter Rücken. Thomas Tiefenbacher schwamm über 200 Meter Brust und 400 Meter Freistil jeweils auf Rang neun. Heidi Brenner kehrte nach mehr als einem Jahr Wettkampfpause ins Becken zurück, während auch Alexander Tiefenbacher sowie die beiden Masters-Schwimmerinnen Corina Minakawa-Strecker und Anna Maria Rijkens ihre Bewerbe erfolgreich absolvierten.
Spannung bei den Sprintfinals
Für besondere Spannung sorgten die 50-Meter-Finalläufe, die nach dem Skins-Prinzip ausgetragen wurden. Nach jeder Runde schieden die langsamsten Schwimmer aus, bis nur noch die Besten um den Sieg kämpften. Besonders kräfteraubend war das 50-Meter-Freistil-Finale mit insgesamt sieben Runden. Bei den Damen setzte sich Sofia Astedt aus Schweden durch, bei den Herren triumphierte Bernhard Reitshammer.
Nicht nur sportlich zog der WSV St. Johann eine positive Bilanz. Auch organisatorisch verlief der dreitägige Großevent zur Zufriedenheit der Gastgeber. Vom Österreichischen Schwimmverband und den teilnehmenden Vereinen gab es viel Lob für die Organisation.