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Kitzbüheler Anzeiger
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Rupert Polak meisterte bei der „Mecklenburger Seen Runde“ 305 Kilometer und rund 1.800 Höhenmeter.

Rupert Polak bewältigt 305 Kilometer bei der MSR 300

Mit seiner Teilnahme an der „MSR 300“ erfüllte sich Rupert Polak einen weiteren sportlichen Traum. Der langjährige Obmann der Radunion St. Johann hatte bereits 2024 bei der „Vätternrundan“ in Schweden über 315 Kilometer seine Ausdauer unter Beweis gestellt. Heuer führte ihn sein sportliches Abenteuer nach Deutschland.

Die Mecklenburger Seen Runde zählt zu den großen Langdistanzveranstaltungen im Radsport. Vom Startpunkt in Neubrandenburg aus führte der 305 Kilometer lange Rundkurs mit rund 1.800 Höhenmetern durch die Seenlandschaft Mecklenburg-Vorpommerns.

Herausforderung für Körper und Geist
Für den 68-jährigen Masters-Athleten begann der Tag früh. „Ich bin um 6.20 Uhr gestartet und hoffte darauf, mit den von hinten kommenden schnelleren Gruppen mitfahren zu können. Über diese lange Distanz gab es aber den ganzen Tag über ein ständiges Auf und Ab, wobei Wind und Steigungen das Tempo entscheidend beeinflussten“, schilderte Polak seine Eindrücke.

Auch die Verpflegung spielte auf der langen Distanz eine entscheidende Rolle. Nachdem Polak in der ersten Rennphase zwei Verpflegungsstellen ausgelassen hatte, musste er nach rund 120 Kilometern seinen „leeren Tank“ wieder auffüllen. Nach einer windigen Solo-Phase fand der Kirchdorfer wieder in seinen Rhythmus und konnte mit dem weiteren Verlauf sehr zufrieden sein.

4.500 Athleten meisterten die volle Distanz
Mit großem Einsatz bewältigte Rupert Polak die 305 Kilometer lange Strecke knapp unter elf Stunden. Damit zählte er zu den rund 4.500 Finishern, welche die volle Distanz erfolgreich absolvierten.

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